Potsdam und Berlin – Natur und Kultur pur

000 Karte 00

Potsdam ist mit 170.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Potsdam grenzt südwestlich an Berlin – die Stadt umgibt ein Wachstumszentrum in dessen Ballungsraum rund 4,5 Millionen Menschen leben.

P4040244

Wir lieben Potsdam! Daher wohnen wir oft – in dieser schönen Stadt, wenn wir nach Berlin fahren, um Freunde und Verwandte zu besuchen. Und – sollten wir bei einem Berlinbesuch nicht in Potsdam wohnen, leisten wir uns einen Tagesausflug hierher.

DSC_4519DSC_4520-01

Potsdam ist einfach schön – macht mit uns einen Spaziergang durch die Altstadt, das Holländische Viertel, die Russische Kolonie, die Parks und die Schlösser.

DSC_4519DSC_4522DSC_4523DSC_4525P4040266P4040255P4040274P4040259

Im Holländischen Viertel gibt es Straßen-Cafés, Märkte und Antiquitäten-Geschäfte.

P4040221P4040248P4040230P4040231P4040226P4040222P4040246P4040223P4040236P4040245P4040242

Der italienische Glockenturm der St. Peter und Paul-Kirche überragt am östlichen Ende der Brandenburger Straße die Häuser der Altstadt.

P4040259P4040229P4040228P4040252

Wenige Schritte vom Holländischen Viertel begrenzt das Nauener Tor die Altstadt. Am westlichen Ende der Brandenburger Straße steht das Brandenburger Tor.

P4040263

Die russische Kolonie Alexandrowka liegt im Norden von Potsdam. Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ die Kolonie in den Jahren 1826/27 für die letzten 12 russischen Sänger eines – ehemals aus 62 Soldaten bestehenden – Chores anlegen.

DSC_4543

Verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen den Adelshäusern Hohenzollern und Romanow waren der Anlass die Kolonie als Denkmal nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. zu benennen. Als ein Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ist die Kolonie UNESCO Weltkulturerbe.

DSC_4526DSC_4528DSC_4529DSC_4533DSC_4536DSC_4537DSC_4530

Auf dem Kapellenberg steht die Alexander-Newskij-Gedächtniskirche. Die Kirche ist das älteste russisch-orthodoxe Kirchengebäude in Westeuropa, das nach dem Vorbild altrussischer Baukunst errichtet wurde

DSC_4558-01

Als Teil der Kolonie Alexandrowka steht die Kirche seit 1999 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

DSC_4554DSC_4557DSC_4556DSC_4552

Den Pfingstberg erreichen wir nach 500 Meter Fußweg.  Auf dem Gipfel des 76 Meter hohen Hügels thront das Schloß Belvedere.

DSC_4559-01DSC_4564DSC_4561DSC_4563-01

Sehenswert ist auch die Beamten-Siedlung. Eine Gemeinnützige Baugesellschaft errichtete die Gebäude um 1920, direkt hinter der Kolonie Alexandrowka. Nach der Wende wurde die Anlage aufwändig restauriert.

DSC_4545DSC_4544DSC_4546DSC_4549

Die Kultur-Denkmäler liegen dicht beieinander – trotzdem ist es sinnvoll von der Beamten-Siedlung zum nächsten Highlight das Auto zu nehmen.

000 Karte 07

Schloss Cecilienhof – das Gebäude-Ensemble im englischen Landhausstil, entstand in den Jahren 1913–1917 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg. Es liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens unweit vom Jungfernsee. Dieser letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin errichtet.

P4040278P4040280P4040286P4040279P4040288

Schloß Cecilienhof ist als Ort der Potsdamer Konferenz (vom 17. Juli bis 2. August 1945) weltweit bekannt. Hier entschieden die Regierungschefs der alliierten Siegermächte Truman (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) über die Teilung Deutschlands und der Stadt Berlin. Während der Konferenz gab der amerikanische Präsident Truman telefonisch den Befehl zum Abwurf der Atombombe über Hiroshima.

DSC_4571

Wir spazieren durch den Garten vorbei an der Grotte zum Jungfernsee. Die Meierei im Neuen Garten,  ist  heute ein hübscher, direkt am Wasser gelegener Brauereigasthof.

DSC_4573DSC_4576DSC_4577DSC_4575

Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit Berlin. Bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden auf der Mitte der Brücke immer wieder Agenten zwischen Ost- und Westdeutschland ausgetauscht.

P8197294

Babelsberg – die Filmstadt an der Havel. Babelsberg selbst bietet nicht viel – doch ein Spaziergang durch den  Schloßpark lohnt.

P7101171P7101178P7101162P7101192

Potsdam ist schön – ein Highlight ist jedoch ein Besuch des Parks von Sanssouci – auf deutsch: ohne Sorge. Ein Spaziergang durch den Schloßpark lohnt zu jeder Jahreszeit. Besonders schön ist es hier – wenn das Wetter mitspielt – im Frühjahr.

DSC_2381DSC_2364DSC_2377DSC_2374

Das Schloß liegt im östlichen Teil des Parks von Sanssouci. Es ist das wohl bekannte Hohenzollern-Schloß. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.

Friedrich Wilhelm IV. lies das Schloss 1841/42 um die beiden Seitenflügel erweitern.

DSC_2394-01DSC_2367-01DSC_2392DSC_2354-01

Mehr Fotos findet ihr in meinen Blog Potsdam – Schloß Sanssouci vom April 2017.

P4030196-01

So schön, wie es in Potsdam und Umgebung ist – doch, wenn wir hier sind, müssen wir unbedingt auch nach Berlin fahren. Hier sind aktuelle Fotos vom Britzer Garten. Dieser Landschaftspark wurde 1985 für die Bundesgartenschau angelegt – der Besuch lohnt immer wieder.

DSC_4462DSC_4449DSC_4472DSC_4451DSC_4455DSC_4452DSC_4469DSC_4473DSC_4453DSC_4467DSC_4485DSC_4489-02DSC_4495DSC_4491DSC_4494DSC_4505

Fotos mit Olympus E 30 und Nikon D 750 – August 2017

Advertisements
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Die richtige Kamera

Bild 001

Das Angebot ist vielfältig – die “richtige” Kamera auszuwählen ist schwierig. Bevor man sich für die “richtige” Kamera entscheidet, sollte man klären, welche Ansprüche soll die Kamera erfüllen.

Bild 002  Bild 004

Hier ist eine unvollständige Übersicht der Kamera-Typen:Bild 011

Wenn Sie nur “knipsen” wollen, wenn die Kamera klein, leicht und  billig sein soll und dazu vielleicht noch ein farbiges Gehäuse hat, ist die Kamera links im Bild sicher die “Richtige” für Sie – doch vielleicht sollten Sie etwa € 200,00 oder sogar noch etwas mehr für das gute Stück ausgeben.

Kompaktkamera

Wenn Sie nicht nur “knipsen”, sondern fotografieren wollen – und vielleicht mit der Kamera auch kleine Videos aufnehmen wollen – sind Sie mit einer Bridge-Kamera gut bedient.

das ist der Kompromiss zwischen der Kompakt-(Knipser)-Kamera und der Spiegelreflex-Kamera. Diese Fotoapparate sind relativ klein und leicht – bieten jedoch neben akzep-tabler Bildqualität – viele Typen passen in die Jackentasche, vielleicht sogar in eine Damenhandtasche.

Bild 055

Wenn Sie für alle (Foto)-Situationen gerüstet sein wollen, bereit sind eine schwere Foto-Tasche, vielleicht sogar einen Fotorucksack mit sich herumschleppen wollen und viel-leicht auch noch viel Geld ausgeben wollen, sollten Sie zur Königsklasse greifen – Sie sollten sich für eine DSLR-Kamera entscheiden.

Doch Vorsicht – Sie sollten dieses Gerät auch bedienen können. Und das ist nicht so einfach – sie müssen viel lernen und noch mehr Zeit und Geduld beim fotografieren aufbringen.

Bevor Sie sich für den Kauf einer Kamera der Königsklasse entscheiden, sollten Sie jedoch auch bedenken, dass in der Kamera nicht nur hochwertige Elektronik steckt, sondern, das hier auch Präzisionsmechanik verarbeitet wurde. Profi-Fotografen sagen, dass der Body – also das Gehäuse  – noch etwa 100.00 Klicks verschlissen ist.

Aus diesem Grunde wurden – für die breite Masse der ambitionierten Hobby-Fotografen die spiegellosen Kameras mit Wechseloptiken entwickelt – eine gute Alternative, die sich immer mehr durchsetzt.

Bild 056

Doch aufgepasst – diese Kameras haben meist keinen Sucher. Das ist noch immer bei Sonnenlicht ein großes Problem.

Wo liegen nun die Unterschiede bei den einzelnen Systemen?

Bild 011

Worauf kommt es nun wirklich an?  Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind der Sensor und das Objektiv. Weiter sollte der Prozessor, ISO-Wert und der Bildstabilisator Beachtung finden.

Bild 014 Bild 015Bild 016 Bild 017

Sie haben es gelesen: Je kleiner der Sensor – umso größer die Tiefenschärfe. Das bedeutet, dass Sie in der Regel ein Objekt mit unscharfen Hintergrund nicht ablichten können – das ist besonders bei der Fotografie von Blumen ein Problem.

Optimal ist natürlich ein Vollformatsensor – doch den finden Sie nur in Spiegelreflex-Kameras mit Preisen von € 2.000,00 aufwärts.

Der Prozessor entspricht dem Fotolabor – er setzt aus den einzelnen Pixeln das Bild zusammen – die Schnelligkeit und die Leistungsfähigkeit sin zwei wichtige Aspekte, die beim Kauf einer Kamera beachtet werden sollten.

Bild 018

Schauen wir uns doch einmal den Prozess an, der in der Kamera abläuft an:Bild 019

Es ist, wie immer im Leben: der Gesamtprozess muss stimmen. Bisher haben wir nur gesehen, was im Body der Kamera abläuft. Um akzeptable Fotos zu erreichen, brauchen Sie das richtige Objektiv.

Bild 022

Es liegt auf der Hand, dass ein Objektiv einer kleinen Taschen-Kamera, das teilweise nicht einmal aus Glas gefertigt wurde, niemals die Leistung eines Objektivs einer Spiegelreflex-Kamera erzielen kann. Ein guter Kompromiss ist daher eine Bridge-Kamera mit eine Zoom-Objektiv. Doch auch hier müssen Sie aufpassen: Ein zu großes Zoom, z.B. von 28 mm bis 500 mm bringt nicht die Leistung eines Objektivs von 35 mm bis 200 mm. Und das ist in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Das Wichtigste kommt zum Schluss: Die müssen die Kamera beherrschen – es bringt überhaupt nichts, mit einen DSLR-Kamera nur im Automatik-Modus zu fotografieren. Lernen Sie die Möglichkeiten, die Ihren Kamera Ihnen bietet und für die Sie viel Geld ausgegeben haben – und nutzen Sie die Möglichkeiten.

Bild 023  Bild 025Bild 026   Bild 027

Und noch etwas – Sie müssen nicht nur das richtige Objektiv haben, Sie müssen auch das richtige (Foto)-Objekt finden.

Bild 047   Bild 048Bild 051

Sie haben die Qual der Wahl – wählen Sie die richtige Kamera!

Wolfgang Kinder – April 2013

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Foto-Tipp 007 – MAGIX-Dia-Show brennen

Sie haben es geschafft! Ihre Dia-Show – professionell gestaltet – ist fertig. Die Show hat einen attraktiven Titel und einen ansprechenden Abspann. Sie haben die Show auf Fehler überprüft – jetzt muss die Show nur noch auf eine DVD gebrannt werden.

Das Brennen auf eine CD sollten Sie nicht in Betracht ziehen: die Qualität ist deutlich schlechter als die einer DVD und die Kapazität ist deutlich geringer. Außerdem sind die Ansprüche der Betrachter Ihrer Show – im Einklang mit der fortschreitenden Technik -deutlich gestiegen.

Klicken Sie jetzt auf den Button Brennen

MAGIX Brennen 01

Es öffnet sich dieses Fenster:

MAGIX Brennen 02

Bei Ihnen sieht das Fenster noch etwas anders aus. Sie erhalten ein vom Programm ein Angebot, wie das Start-Bild auf Ihrem Fernseher aussehen könnte. Ich habe das Startbild etwas attraktiver gestaltet – Sie sollten es auch tun. Es ist etwas kompliziert – doch probieren Sie es einfach einmal aus – Sie werten damit Ihre Show deutlich auf.

Wenn Sie das Startbild fertiggestellt haben, klicken Sie auf Brennen

MAGIX Brennen 03

MAGIX Brennen 05

Sie müssen jetzt auswählen in welchem Format Sie die DVD brennen wollen.

Was bedeuten die Wahlmöglichkeiten – DVD, Blu-ray und AVCHD?

DVD: Sie brennen Ihre DVD  im Format eines Röhrenfernsehers mit einer Auflösung von 768 x 576 Bildzeilen. Dafür können Sie eine normale DVD mit einer Kapazität von 4,7 GB verwenden. Sollte die Show etwas länger sein, können Sie auch eine Double Layer DVD mit einer Kapazität von 8,5 GB verwenden – doch normalerweise ist die kleine DVD ausreichend. Um die DVD zu brennen, benötigen Sie einen DVD-Brenner.

Für die Wiedergabe benötigen Sie einen DVD-Player, der mit einem Scart-Kabel an den Fernseher angeschlossen ist. Die Wiedergabe-Qualität ist akzeptabel, doch nicht optimal. Die Schärfe könnte besser sein, die Kanten der Schrift verschwimmen.

Blu-ray: Blu-ray ist das Optimum, was heute technisch möglich ist. Hier ist die Definition aus Wikipedia:

Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme mit deutlich besserer Auflösung gespeichert werden und bieten auf entsprechenden Bildschirmen eine enorm hohe Bildqualität. Blu-ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können.

Um eine Dia-Show mit Blu-ray zu brennen, benötigen Sie nicht nur einen DVD-Brenner in Ihrem PC, sondern auch einen schnellen PC mit einer guten Grafikkarte – ich denke, dass PC, die älter als drei Jahre sind, für Blu-ray kaum noch geeignet sind. Und –Sie brauchen  einen Blu-ray Rohling. Die günstigsten Rohlinge mit einer Kapazität mit 25 GB kosten um € 1,00 – Rohlinge mit einer Kapazität von 50 GB kosten zwischen € 4,00 und € 6,00.

Das Encodieren, das heißt das Zusammenfügen der einzelnen Elemente der Show (Bild, Musik, Sprache, Texte und Video-Szenen – natürlich auch die Überblendungen und Effekte) dauert extrem lange. Sie können für eine Show von etwa 30 Minuten Länge einen Zeitraum von 4 bis 6 Stunden ansetzen.

Für die Wiedergabe benötigen Sie einen HD-Fernseher (Flachbildfernseher) und einen Blu-ray-Player – die Geräte sollten mit einem HDMI-Kabel verbunden sein.

Sie haben eine Wiedergabe-Qualität, die kaum besser sein könnte. Doch beachten Sie: Schlechte Fotos – falsch belichtet oder unscharf – kann auch das beste Wiedergabe-Gerät nur so wiedergeben, wie das Original!

AVCHD? ist eine abgespeckte Variante von Blu-ray. Hier ist die Definition aus Wikipedia:

Advanced Video Codec High Definition (engl. Fortgeschrittener Video-Codec hoher Auflösung), kurz AVCHD, ist ein digitales Aufzeichnungsformat für Consumer– und ProsumerCamcorder mit bandloser Aufzeichnung auf digitale Datenträger, wie zum Beispiel DVDs, SD-Karten, Memory Sticks, Festplatten oder Festspeicher. Es verwendet den H.264/MPEG-4 AVC-Codec und steht in direkter Konkurrenz zu den Formaten MiniDV und besonders HDV, welches das ältere MPEG-2 verwendet.

Den Unterschied zwischen Blu-ray und AVCHD sehen Sie bei der Wiedergabe  kaum. Vielleicht erkennen Profis, die ihre DVD auf Anlagen mit einem Anschaffungswert bis zu € 20.000,00 den Unterschied. Vergleichen Sie es mit einer HiFi-Audio-Anlage mit einem Frequenz-Umfang von 20.000 Hertz. Ihr Ohrenarzt hat Ihnen doch gesagt, dass Sie Töne über 12.000 Hertz nicht mehr hören können.

Das Equipment, das Sie für das Brennen und Abspielen von AVCHD benötigen, entspricht dem von Blu-ray. Nur – zum Brennen können Sie normale DVD verwenden.

Zurück zu Ihrer Dia-Show. Sie klicken auf das Format Ihrer Wahl – das nachstehende Fenster öffnet sich.

MAGIX Brennen 06

Überprüfen Sie mit einem Klick auf Encoder-Einstellungen ob die Kapazität ausreicht. Sollte es nicht der Fall sein, verwenden Sie eine DVD mit größerer Kapazität (Double Layer oder Blu-ray) oder Sie nehmen  die Qualität etwas zurück. Bis zu 10% merken Sie den Unterschied nicht.

Jetzt klicken Sie auf Brennen und es geht los. Beachten Sie jedoch, dass das Encodieren im AVCHD-Format auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Bei 45 Minuten Show kommen schnell bis zu vier Stunden zum Encodieren zusammen. Prüfen Sie auch wann Ihre Festplatte. Sofern die Festplatte nach zwei Stunden abschaltet  wird das Encodieren abgebrochen – schauen Sie in Ihr System.

Wenn die DVD gebrannt ist, können Sie diese sowohl auf Ihrem Fernseher als auch auf einem PC abspielen. Bei Abspielen auf dem PC benötigen Sie auch ein entsprechendes Abspielprogramm – z.B. Power-DVD.

Zum Schluss noch ein Tipp: Sollten Sie nach dem Encodieren noch etwas an Ihrer Show ändern, müssen Sie vor dem erneuten Brennen die Show nochmals encodieren!!!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Foto-Tipp 006: Bit, Byte und mehr – Grundlagen der Fotografie

Geht es Ihnen auch so? Wir werden mit Begriffen konfrontiert, die wir eigentlich nicht verstehen. Wir kaufen moderne Digitalkameras mit 12 MB oder gar 16 MB und wissen nicht, was das bedeutet. Es kommt noch schlimmer: Sie kaufen eine teure Kamera und nutzen die vielen Möglichkeiten der Kamera nur zu einem kleinen Teil. Oder – Sie kaufen eine billige Kamera und wundern sich, dass diese Kamera nicht das kann, was Sie gern möchten.

Damit Sie immer das richtige Ausgangsmaterial  – sprich Fotos – für Ihre Präsentationen (Fotoalben, Dia-Shows oder Ähnliches) haben, sollten wir uns ein wenig mit den Grundlagen beschäftigen.

So war es gestern…

Als Sie – so etwa bis vor zehn Jahren noch analog fotografierten – brauchten Sie sich um derartige Dinge nicht kümmern. Sie fotografierten mit einem Film – dieser bestand aus einer Trägerfolie aus Zelluloid, auf der drei lichtempfindliche Schichten aufgetragen waren. Die oberste Schicht ist empfindlich für blaues Licht, die mittlere für grünes und blaues, die unterste Schicht für rotes und blaues Licht. Die oberste Schicht kuppelt im Farbentwickler gelb, die mittlere purpurn und die unterste blaugrün.

Die Lichtempfindlichkeit des Films wurde in DIN, ASA oder ISO gemessen und gab Ihnen die Möglichkeit, bei unterschiedlichem Licht zu fotografieren  – 50 ASA, 100 ASA usw..

Bei der Filmentwicklung wurden auf chemisch Teile der Schichten abgetragen und dadurch ein Negativ erstellt. Damit können  – ebenfalls auf chemischen Wege – Papier-Bilder hergestellt werden. Bei den Dia-Filmen ist das Verfahren ähnlich.

Übrigens: Wenn Sie heute von Ihren digitalen Bilddaten (Fotos) Abzüge (Bilder) machen lassen, wird dabei noch immer die inzwischen technisch erheblich verbesserte Uralt-Technik angewandt. Von Ihren Bilddaten wird ein Negativ erstellt – dieses wird zur Herstellung des Bildes verwendet.

So ist es heute…

Seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhundert beschäftigten sich Wissenschaftler mit  der Entwicklung einer filmlosen Kamera. 1975 brachte Kodak die vom Erfinder Steven Sasson entwickelte erste funktionstüchtige Digital-Kamera auf den Markt. Diese Kamera wog 3,6 Kilogramm, war größer als ein Toaster und benötigte 23 Sekunden, um ein Schwarz-Weiß-Bild mit 100 x 100 Pixeln (10.000 Pixel) Auflösung auf eine Magnetbandkassette zu übertragen; um das Bild auf einem Bildschirm sichtbar zu machen, bedurfte es weiterer 23 Sekunden.

Aus heutiger Sicht war das Prinzip einfach: Die Computer-Technik konnte schon vor dem zweiten Weltkrieg Daten  digitalisieren – warum sollte es nicht möglich sein, Bilder zu digitalisieren und auf die aufwändigen chemischen Prozesse bei der Filmherstellung und Filmentwicklung zu verzichten?

Man bestückt die Kamera mit lichtempfindlichen Sensoren als Ersatz für den Film und integriert in die Kamera einen Mini-Computer (Prozessor), der aus den einzelnen Bildpunkten das Foto zusammensetzt. Die Idee ist genial einfach – doch die Umsetzung?

Bild 015

Die Umsetzung ist ein grandioses Meisterwerk – rechnen wir doch einmal.

Grundsätzlich unterscheiden wir drei Grundfarben (RGB) rot, grün, blau. Ein Pixel (zusammengesetzt aus Picture und Element) – also ein Bildpunkt – besteht in der Regel aus 4 Byte je 8 Bit. Da unsere Augen eher grünlastig sehen, hat man die Farbe grün doppelt belegt.

Bild 016

Jedes Bit hat zwei Zustände (0 oder 1; Strom oder kein Strom). Das ergibt 256 unterschiedliche Möglichkeiten – also insgesamt 256 Farben. In diesem Falle spricht man von einer Farbtiefe von 8 Bit. Es geht auch größer – bis zu einer Farbtiefe von 32 Bit. Das Problem ist, dass jedes Bit elektrisch mit dem Prozessor verbunden sein muss, damit das Bild entsteht – dieses Problem ist heute gelöst.

Die erste Digitalkamera (Olympus 800) habe ich im Jahr 1998 gekauft – sie verfügte über 786.432 Pixel. Diese waren auf dem Sensor 1.024 x 768 angeordnet – also im Seitenverhältnis von 4:3, was einen normalen Röhren-Fernseher entsprach. Die Anordnung im Verhältnis 4:3 wurde bis heute beibehalten, obwohl die Fernseher inzwischen auf das Format 16:9 umgestiegen sind. Sie fragen warum? Ganz einfach – unsere Augen sehen eher 16:9 als 4:3. Doch auch das ist nicht optimal – das menschliche Auge hat einen Blickwinkel von knapp 180°.

Einige Kamera-Hersteller (Nikon, Canon, Sony u.a) verwenden Sensoren auf denen die Pixel im Verhältnis 2:3 angeordnet sind – das ist historisch bedingt; es entspricht dem analogen Kleinbild-Format von 24 x 36 mm.

Eine Frage zwischendurch: Wie groß ist eigentlich der Sensor in der Kamera?

Die Antwort: Das kommt ganz darauf an – hier sind Beispiele für die unterschiedlichen Größen der Sensoren:

Bild 020

Zurück zu meiner ersten Digitalkamera. Rechnerisch hatte damals jedes Bild 786.432 Pixel – zum Vergleich: ein analoges Foto – aufgenommen im Format 24 x 36 mm hat etwa 30.000.000 Pixel – ein gutes Diapositiv hat etwa 50.000.000 Pixel.

Hier ist ein Foto – aufgenommen mit der Olympus 800 im Jahr 1998. Die Auflösung beträgt 178 KB (178.000 Pixel).

Garten-1

Zu dieser Zeit war Speicherplatz knapp und teuer – meine Kamera verfügte über einen internen Speicher von 16 MB (16 Millionen Pixel), das bedeutet, dass ich in der Kamera etwa 20 Fotos speichern konnte. Da man zu diesem Zeitpunkt die Entwicklung nicht abschätzen konnte, wurden Kompressions-Programme entwickelt. Diese Software sucht in der Kamera annähernd gleiche Farben – speichert die Farbe nur einmal und merkt sich wie viele gleiche Pixel sie weggeworfen hat. Das am meisten verwendete Programm zur Kompression ist .jpg. Die Kompression liegt zwischen 30% und 40% – damit war es mir möglich, etwa 30 Fotos in der Kamera zu speichern.

Schauen Sie sich den Prozess, der in der Kamera mit einer Schnelligkeit von Sekunden damals und Millisekunden heute abläuft, an.

Bild 024

Anfang des Jahres 2000 wurden die ersten Spiegelreflexkameras angeboten, die die Fotos extern auf Karten speicherten – normal waren 32 MB (32 Millionen Pixel). In Honkong kaufte ich  damals für DM 250,00 eine Speicherkarte mit der unglaublichen Kapazität von 128 MB (128 Millionen Pixel). Heute kostet eine 8 GB-Karte (8 Milliarden Pixel), 30 MB in der Sekunde speichert etwa € 20,00.

Wie viele Pixel benötigen wir nun wirklich?

Das kommt ganz darauf an, was Sie mit Ihren Fotos machen wollen. Hier gilt die alte Regel: Alles orientiert sich an dem schwächsten Glied in der Prozesskette.

Beginnen wir mit einem Extrem: Sie wollen sich Ihre Fotos ausschließlich auf einem Röhrenfernseher aus dem Jahr 1957 anschauen.

170px-Fernseher 01

Nun gut – das ist ein Schwarzweiß-Fernseher. Die Situation ist auf einem Farbfernseher aus den 80er-Jahren kaum anders. Diese Fernseher verfügen über eine Auflösung von 768 x 576 Pixel (442.368 Pixel). Das änderte sich erst im Jahr 2005. Das oben gezeigte Foto von 1998 können Sie also problemlos wiedergeben – es ist eigentlich von der Auflösung noch zu groß. Sofern Sie einen Fernseher mit einer Bilddiagonale von 80 cm haben, werden die Pixel vom Fernseher nur auseinandergezogen. Die Folge ist, das die Schärfe und die Bildqualität leiden.

Bleiben wir beim Fernseher und nehmen das andere Extrem. Sie haben einen Flachbild-Fernseher in HD-Qualität (1280 x 1920 Pixel = 2.457.600 Pixel  oder 2,457 MB – das entspricht einem Format von 16:9). Auch dieser moderne Fernseher kann nur das wiedergeben, was Sie ihm anbieten. Folglich sollte Ihr Foto mindestens so groß sein, wie die Kapazität des Fernsehers – und die Bildtiefe (mindestens 8 Bit) sollte auch stimmen. Sie sollten auch beachten, das der Fernseher das Format ihres Bildes (4:3) beibehält – es sei dann, Sie stellen ein anderes Format ein – dann wird das Bild auseinander gezogen.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie von Ihren Bildern Foto-Abzüge machen wollen. Lidl-Foto verlangt für einen Abzug in der Größe von 20.3 x 26,7 cm (etwa ein  DIN A 4-Blatt) in bester Qualität eine Bildgröße von 2.362 x 3.149 Pixel (7.437.938 Pixel).

Sie werden jetzt dagegen halten, dass Sie Fotos mit einer geringeren Anzahl von Pixel haben vergrößern lassen und sind mit der Qualität zufrieden – stimmt.

Die Fotobelichter können inzwischen ihre Fotos maschinell optimieren. Sie rechnen mit einer Software die Pixel hoch. Das Verfahren entspricht der Komprimierung – es geht nur anders herum.

Übrigens: die modernen Kameras bieten Ihnen Auflösungen, die zwischen 8 MB und 14 MB liegen – das ist für eine Dia-Show eigentlich zu groß. Aber – es kommt nicht nur auf die Anzahl der Pixel an. Es gibt Voll-Format-Kameras mit einem Sensor von 24 x 36 cm und einer Pixel-Anzahl von nur 16 MB. Und das hat triftige Gründe – Anordnung der Sensoren, Bildtiefe und Vieles mehr. Es muss doch Unterschiede zwischen einer Kamera zum Preis von € 79,00 und € 7.900,00 geben – und diese Unterschiede gibt es! Ob Sie eine derartige Kamera brauchen und bedienen können, steht auf einem anderen Blatt.

Fazit: Es kommt immer darauf an, was Sie wollen und welche Ansprüche Sie stellen.

Ich habe ein ganz einfaches Prinzip: Das Beste ist gerade gut genug.

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Foto-Tipp 005 – MAGIX Fotos auf DVD MX

MAGIX bietet seit September 2011 zu einem günstigen Preis eine sog. Upgrade-Version auf die Dia-Show-Software MAGIX Fotos auf CD&DVD – Version 10 an. Die Werbung verspricht viel – doch eigentlich gibt es kaum etwas Neues.

Kurz und gut: Sie können mit der Version 10 weiterhin arbeiten.

Sofern Sie jedoch up to date bleiben wollen und € 39,90 übrig haben, sollten Sie unbedingt Folgendes beachten:

Dieses sog. Update ist kein Update, sondern eine völlig neue Vollversion. Das bedeutet, dass Version 11 nicht Abwärtskompartibel ist. Sobald Sie eine mit Version 10 erstellte Show mit Version 11 öffnen, bekommen Sie beim Öffnen Fehlermeldungen, die Sie vermutlich nicht besonders ernst nehmen und die Show trotzdem laden.

Diese Fehlermeldungen bedeuten, dass die Version 11 irgendwelche Text-, Musik- oder Bilddateien, die Sie in Ihrer Show verwendet haben, nicht verarbeiten kann. Wenn Sie die Show auf dem PC anschauen, werden Sie feststellen, dass die Software sich ähnliche Dateien nach dem Zufallsprinzip (Originaltext MAGIX – Antwort auf meine Mail) gesucht  hat und verwendet. Somit enthält Ihre Show Elemente, die Sie selbst nie in die Show eingebaut haben. Sofern Sie diese Fehler, die Ihnen MAGIX beschert hat, nicht korrigiert haben, ist Ihre Show nicht mehr brauchbar.

Fazit: Lassen Sie die Version 10 auf Ihrem PC und öffnen Sie Shows, die mit der Version 10 oder früher erstellt wurden, niemals mit der Version 11!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Foto-Tipp 004 – Weihnachtsmärkte

DSCN3771

Es lohnt, die Kamera mitzunehmen, wenn Sie zum Glühwein-Trinken über einen der vielen Weihnachtsmärkte in Franken bummeln. Zugegeben – hier gibt es wenig Licht, dafür aber viele Menschen. Das bedeutet, dass es kaum möglich ist, ein Stativ aufzubauen, um in aller Ruhe zu fotografieren.

Also – schießen Sie die Fotos aus der Hand. Knipsen Sie das eine oder andere Motiv mehrmals – richtiges fotografieren geht einfach nicht. Gedränge hier – Schlangen vor dem Glühweinstand dort.

DSCN3772

DSCN3780-2

Wie kommen Sie zu brauchbaren – scharfen – Fotos?

Im Automatik-Modus geht in der Regel kaum etwas.

Sofern Ihre Kamera es zulässt, verwenden Sie den Modus Blendenvorwahl und stellen Sie den ISO-Wert auf 800 oder vielleicht sogar auf 1.600. Mit den Einstellungen kommt die Kamera – je nachdem, wie viel Licht zur Verfügung steht, auf eine Belichtungszeit von 1/50 bis 1/100. Längere Belichtungszeiten sollten vermieden werden – es sei denn, Sie haben eine extrem ruhige Hand oder es gibt eine Möglichkeit, die Kamera irgendwo aufzustellen oder anzulehnen.

Wenn Sie diese wenigen Tipps berücksichtigen, sind sicher einige Bilder vom Besuch des Weihnachtsmarkts brauchbar. Natürlich stellt sich auch die Frage, was machen Sie mit den Fotos? Einmal anschauen und dann zum Winterschlaf auf die Festplatte – das kann es wohl nicht sein.

Ich sammle derartige Fotos für das Dezemberbild meines Wand-Kalenders der nächsten Jahre. In diesem Jahr habe ich zwei Fotos ausgewählt, diese auf dem PC bearbeitet und dann individuelle Weihnachtskarten hergestellt.

Karte 2011-04-Seite1

Karte 2011-05-Seite1

Versuchen Sie es doch einmal selbst!

Die Karten wurden mit Scribus erstellt und auf dem Canon Farbdrucker ausgedruckt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Störche 2011

Diese Galerie enthält 38 Fotos.

Jetzt fliegen sie wieder – manche waren den ganzen Winter hier – einige sind neu hinzugekommen. Im Nachbardorf Steppach haben wir ein Nest. Die beiden Störchen sind die alten Bewohner – der Schwarzstorch will den Nestbesitzern jedoch das Nest streitig … Weiterlesen

Galerie | Kommentar hinterlassen