Potsdam und Berlin – Natur und Kultur pur

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Potsdam ist mit 170.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Potsdam grenzt südwestlich an Berlin – die Stadt umgibt ein Wachstumszentrum in dessen Ballungsraum rund 4,5 Millionen Menschen leben.

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Wir lieben Potsdam! Daher wohnen wir oft – in dieser schönen Stadt, wenn wir nach Berlin fahren, um Freunde und Verwandte zu besuchen. Und – sollten wir bei einem Berlinbesuch nicht in Potsdam wohnen, leisten wir uns einen Tagesausflug hierher.

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Potsdam ist einfach schön – macht mit uns einen Spaziergang durch die Altstadt, das Holländische Viertel, die Russische Kolonie, die Parks und die Schlösser.

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Im Holländischen Viertel gibt es Straßen-Cafés, Märkte und Antiquitäten-Geschäfte.

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Der italienische Glockenturm der St. Peter und Paul-Kirche überragt am östlichen Ende der Brandenburger Straße die Häuser der Altstadt.

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Wenige Schritte vom Holländischen Viertel begrenzt das Nauener Tor die Altstadt. Am westlichen Ende der Brandenburger Straße steht das Brandenburger Tor.

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Die russische Kolonie Alexandrowka liegt im Norden von Potsdam. Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ die Kolonie in den Jahren 1826/27 für die letzten 12 russischen Sänger eines – ehemals aus 62 Soldaten bestehenden – Chores anlegen.

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Verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen den Adelshäusern Hohenzollern und Romanow waren der Anlass die Kolonie als Denkmal nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. zu benennen. Als ein Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ist die Kolonie UNESCO Weltkulturerbe.

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Auf dem Kapellenberg steht die Alexander-Newskij-Gedächtniskirche. Die Kirche ist das älteste russisch-orthodoxe Kirchengebäude in Westeuropa, das nach dem Vorbild altrussischer Baukunst errichtet wurde

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Als Teil der Kolonie Alexandrowka steht die Kirche seit 1999 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

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Den Pfingstberg erreichen wir nach 500 Meter Fußweg.  Auf dem Gipfel des 76 Meter hohen Hügels thront das Schloß Belvedere.

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Sehenswert ist auch die Beamten-Siedlung. Eine Gemeinnützige Baugesellschaft errichtete die Gebäude um 1920, direkt hinter der Kolonie Alexandrowka. Nach der Wende wurde die Anlage aufwändig restauriert.

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Die Kultur-Denkmäler liegen dicht beieinander – trotzdem ist es sinnvoll von der Beamten-Siedlung zum nächsten Highlight das Auto zu nehmen.

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Schloss Cecilienhof – das Gebäude-Ensemble im englischen Landhausstil, entstand in den Jahren 1913–1917 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg. Es liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens unweit vom Jungfernsee. Dieser letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin errichtet.

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Schloß Cecilienhof ist als Ort der Potsdamer Konferenz (vom 17. Juli bis 2. August 1945) weltweit bekannt. Hier entschieden die Regierungschefs der alliierten Siegermächte Truman (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) über die Teilung Deutschlands und der Stadt Berlin. Während der Konferenz gab der amerikanische Präsident Truman telefonisch den Befehl zum Abwurf der Atombombe über Hiroshima.

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Wir spazieren durch den Garten vorbei an der Grotte zum Jungfernsee. Die Meierei im Neuen Garten,  ist  heute ein hübscher, direkt am Wasser gelegener Brauereigasthof.

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Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit Berlin. Bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden auf der Mitte der Brücke immer wieder Agenten zwischen Ost- und Westdeutschland ausgetauscht.

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Babelsberg – die Filmstadt an der Havel. Babelsberg selbst bietet nicht viel – doch ein Spaziergang durch den  Schloßpark lohnt.

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Potsdam ist schön – ein Highlight ist jedoch ein Besuch des Parks von Sanssouci – auf deutsch: ohne Sorge. Ein Spaziergang durch den Schloßpark lohnt zu jeder Jahreszeit. Besonders schön ist es hier – wenn das Wetter mitspielt – im Frühjahr.

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Das Schloß liegt im östlichen Teil des Parks von Sanssouci. Es ist das wohl bekannte Hohenzollern-Schloß. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.

Friedrich Wilhelm IV. lies das Schloss 1841/42 um die beiden Seitenflügel erweitern.

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Mehr Fotos findet ihr in meinen Blog Potsdam – Schloß Sanssouci vom April 2017.

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So schön, wie es in Potsdam und Umgebung ist – doch, wenn wir hier sind, müssen wir unbedingt auch nach Berlin fahren. Hier sind aktuelle Fotos vom Britzer Garten. Dieser Landschaftspark wurde 1985 für die Bundesgartenschau angelegt – der Besuch lohnt immer wieder.

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Fotos mit Olympus E 30 und Nikon D 750 – August 2017

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Die richtige Kamera

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Das Angebot ist vielfältig – die “richtige” Kamera auszuwählen ist schwierig. Bevor man sich für die “richtige” Kamera entscheidet, sollte man klären, welche Ansprüche soll die Kamera erfüllen.

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Hier ist eine unvollständige Übersicht der Kamera-Typen:Bild 011

Wenn Sie nur “knipsen” wollen, wenn die Kamera klein, leicht und  billig sein soll und dazu vielleicht noch ein farbiges Gehäuse hat, ist die Kamera links im Bild sicher die “Richtige” für Sie – doch vielleicht sollten Sie etwa € 200,00 oder sogar noch etwas mehr für das gute Stück ausgeben.

Kompaktkamera

Wenn Sie nicht nur “knipsen”, sondern fotografieren wollen – und vielleicht mit der Kamera auch kleine Videos aufnehmen wollen – sind Sie mit einer Bridge-Kamera gut bedient.

das ist der Kompromiss zwischen der Kompakt-(Knipser)-Kamera und der Spiegelreflex-Kamera. Diese Fotoapparate sind relativ klein und leicht – bieten jedoch neben akzep-tabler Bildqualität – viele Typen passen in die Jackentasche, vielleicht sogar in eine Damenhandtasche.

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Wenn Sie für alle (Foto)-Situationen gerüstet sein wollen, bereit sind eine schwere Foto-Tasche, vielleicht sogar einen Fotorucksack mit sich herumschleppen wollen und viel-leicht auch noch viel Geld ausgeben wollen, sollten Sie zur Königsklasse greifen – Sie sollten sich für eine DSLR-Kamera entscheiden.

Doch Vorsicht – Sie sollten dieses Gerät auch bedienen können. Und das ist nicht so einfach – sie müssen viel lernen und noch mehr Zeit und Geduld beim fotografieren aufbringen.

Bevor Sie sich für den Kauf einer Kamera der Königsklasse entscheiden, sollten Sie jedoch auch bedenken, dass in der Kamera nicht nur hochwertige Elektronik steckt, sondern, das hier auch Präzisionsmechanik verarbeitet wurde. Profi-Fotografen sagen, dass der Body – also das Gehäuse  – noch etwa 100.00 Klicks verschlissen ist.

Aus diesem Grunde wurden – für die breite Masse der ambitionierten Hobby-Fotografen die spiegellosen Kameras mit Wechseloptiken entwickelt – eine gute Alternative, die sich immer mehr durchsetzt.

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Doch aufgepasst – diese Kameras haben meist keinen Sucher. Das ist noch immer bei Sonnenlicht ein großes Problem.

Wo liegen nun die Unterschiede bei den einzelnen Systemen?

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Worauf kommt es nun wirklich an?  Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind der Sensor und das Objektiv. Weiter sollte der Prozessor, ISO-Wert und der Bildstabilisator Beachtung finden.

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Sie haben es gelesen: Je kleiner der Sensor – umso größer die Tiefenschärfe. Das bedeutet, dass Sie in der Regel ein Objekt mit unscharfen Hintergrund nicht ablichten können – das ist besonders bei der Fotografie von Blumen ein Problem.

Optimal ist natürlich ein Vollformatsensor – doch den finden Sie nur in Spiegelreflex-Kameras mit Preisen von € 2.000,00 aufwärts.

Der Prozessor entspricht dem Fotolabor – er setzt aus den einzelnen Pixeln das Bild zusammen – die Schnelligkeit und die Leistungsfähigkeit sin zwei wichtige Aspekte, die beim Kauf einer Kamera beachtet werden sollten.

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Schauen wir uns doch einmal den Prozess an, der in der Kamera abläuft an:Bild 019

Es ist, wie immer im Leben: der Gesamtprozess muss stimmen. Bisher haben wir nur gesehen, was im Body der Kamera abläuft. Um akzeptable Fotos zu erreichen, brauchen Sie das richtige Objektiv.

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Es liegt auf der Hand, dass ein Objektiv einer kleinen Taschen-Kamera, das teilweise nicht einmal aus Glas gefertigt wurde, niemals die Leistung eines Objektivs einer Spiegelreflex-Kamera erzielen kann. Ein guter Kompromiss ist daher eine Bridge-Kamera mit eine Zoom-Objektiv. Doch auch hier müssen Sie aufpassen: Ein zu großes Zoom, z.B. von 28 mm bis 500 mm bringt nicht die Leistung eines Objektivs von 35 mm bis 200 mm. Und das ist in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Das Wichtigste kommt zum Schluss: Die müssen die Kamera beherrschen – es bringt überhaupt nichts, mit einen DSLR-Kamera nur im Automatik-Modus zu fotografieren. Lernen Sie die Möglichkeiten, die Ihren Kamera Ihnen bietet und für die Sie viel Geld ausgegeben haben – und nutzen Sie die Möglichkeiten.

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Und noch etwas – Sie müssen nicht nur das richtige Objektiv haben, Sie müssen auch das richtige (Foto)-Objekt finden.

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Sie haben die Qual der Wahl – wählen Sie die richtige Kamera!

Wolfgang Kinder – April 2013

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Foto-Tipp 007 – MAGIX-Dia-Show brennen

Sie haben es geschafft! Ihre Dia-Show – professionell gestaltet – ist fertig. Die Show hat einen attraktiven Titel und einen ansprechenden Abspann. Sie haben die Show auf Fehler überprüft – jetzt muss die Show nur noch auf eine DVD gebrannt werden.

Das Brennen auf eine CD sollten Sie nicht in Betracht ziehen: die Qualität ist deutlich schlechter als die einer DVD und die Kapazität ist deutlich geringer. Außerdem sind die Ansprüche der Betrachter Ihrer Show – im Einklang mit der fortschreitenden Technik -deutlich gestiegen.

Klicken Sie jetzt auf den Button Brennen

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Es öffnet sich dieses Fenster:

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Bei Ihnen sieht das Fenster noch etwas anders aus. Sie erhalten ein vom Programm ein Angebot, wie das Start-Bild auf Ihrem Fernseher aussehen könnte. Ich habe das Startbild etwas attraktiver gestaltet – Sie sollten es auch tun. Es ist etwas kompliziert – doch probieren Sie es einfach einmal aus – Sie werten damit Ihre Show deutlich auf.

Wenn Sie das Startbild fertiggestellt haben, klicken Sie auf Brennen

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Sie müssen jetzt auswählen in welchem Format Sie die DVD brennen wollen.

Was bedeuten die Wahlmöglichkeiten – DVD, Blu-ray und AVCHD?

DVD: Sie brennen Ihre DVD  im Format eines Röhrenfernsehers mit einer Auflösung von 768 x 576 Bildzeilen. Dafür können Sie eine normale DVD mit einer Kapazität von 4,7 GB verwenden. Sollte die Show etwas länger sein, können Sie auch eine Double Layer DVD mit einer Kapazität von 8,5 GB verwenden – doch normalerweise ist die kleine DVD ausreichend. Um die DVD zu brennen, benötigen Sie einen DVD-Brenner.

Für die Wiedergabe benötigen Sie einen DVD-Player, der mit einem Scart-Kabel an den Fernseher angeschlossen ist. Die Wiedergabe-Qualität ist akzeptabel, doch nicht optimal. Die Schärfe könnte besser sein, die Kanten der Schrift verschwimmen.

Blu-ray: Blu-ray ist das Optimum, was heute technisch möglich ist. Hier ist die Definition aus Wikipedia:

Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme mit deutlich besserer Auflösung gespeichert werden und bieten auf entsprechenden Bildschirmen eine enorm hohe Bildqualität. Blu-ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können.

Um eine Dia-Show mit Blu-ray zu brennen, benötigen Sie nicht nur einen DVD-Brenner in Ihrem PC, sondern auch einen schnellen PC mit einer guten Grafikkarte – ich denke, dass PC, die älter als drei Jahre sind, für Blu-ray kaum noch geeignet sind. Und –Sie brauchen  einen Blu-ray Rohling. Die günstigsten Rohlinge mit einer Kapazität mit 25 GB kosten um € 1,00 – Rohlinge mit einer Kapazität von 50 GB kosten zwischen € 4,00 und € 6,00.

Das Encodieren, das heißt das Zusammenfügen der einzelnen Elemente der Show (Bild, Musik, Sprache, Texte und Video-Szenen – natürlich auch die Überblendungen und Effekte) dauert extrem lange. Sie können für eine Show von etwa 30 Minuten Länge einen Zeitraum von 4 bis 6 Stunden ansetzen.

Für die Wiedergabe benötigen Sie einen HD-Fernseher (Flachbildfernseher) und einen Blu-ray-Player – die Geräte sollten mit einem HDMI-Kabel verbunden sein.

Sie haben eine Wiedergabe-Qualität, die kaum besser sein könnte. Doch beachten Sie: Schlechte Fotos – falsch belichtet oder unscharf – kann auch das beste Wiedergabe-Gerät nur so wiedergeben, wie das Original!

AVCHD? ist eine abgespeckte Variante von Blu-ray. Hier ist die Definition aus Wikipedia:

Advanced Video Codec High Definition (engl. Fortgeschrittener Video-Codec hoher Auflösung), kurz AVCHD, ist ein digitales Aufzeichnungsformat für Consumer– und ProsumerCamcorder mit bandloser Aufzeichnung auf digitale Datenträger, wie zum Beispiel DVDs, SD-Karten, Memory Sticks, Festplatten oder Festspeicher. Es verwendet den H.264/MPEG-4 AVC-Codec und steht in direkter Konkurrenz zu den Formaten MiniDV und besonders HDV, welches das ältere MPEG-2 verwendet.

Den Unterschied zwischen Blu-ray und AVCHD sehen Sie bei der Wiedergabe  kaum. Vielleicht erkennen Profis, die ihre DVD auf Anlagen mit einem Anschaffungswert bis zu € 20.000,00 den Unterschied. Vergleichen Sie es mit einer HiFi-Audio-Anlage mit einem Frequenz-Umfang von 20.000 Hertz. Ihr Ohrenarzt hat Ihnen doch gesagt, dass Sie Töne über 12.000 Hertz nicht mehr hören können.

Das Equipment, das Sie für das Brennen und Abspielen von AVCHD benötigen, entspricht dem von Blu-ray. Nur – zum Brennen können Sie normale DVD verwenden.

Zurück zu Ihrer Dia-Show. Sie klicken auf das Format Ihrer Wahl – das nachstehende Fenster öffnet sich.

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Überprüfen Sie mit einem Klick auf Encoder-Einstellungen ob die Kapazität ausreicht. Sollte es nicht der Fall sein, verwenden Sie eine DVD mit größerer Kapazität (Double Layer oder Blu-ray) oder Sie nehmen  die Qualität etwas zurück. Bis zu 10% merken Sie den Unterschied nicht.

Jetzt klicken Sie auf Brennen und es geht los. Beachten Sie jedoch, dass das Encodieren im AVCHD-Format auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Bei 45 Minuten Show kommen schnell bis zu vier Stunden zum Encodieren zusammen. Prüfen Sie auch wann Ihre Festplatte. Sofern die Festplatte nach zwei Stunden abschaltet  wird das Encodieren abgebrochen – schauen Sie in Ihr System.

Wenn die DVD gebrannt ist, können Sie diese sowohl auf Ihrem Fernseher als auch auf einem PC abspielen. Bei Abspielen auf dem PC benötigen Sie auch ein entsprechendes Abspielprogramm – z.B. Power-DVD.

Zum Schluss noch ein Tipp: Sollten Sie nach dem Encodieren noch etwas an Ihrer Show ändern, müssen Sie vor dem erneuten Brennen die Show nochmals encodieren!!!

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Foto-Tipp 006: Bit, Byte und mehr – Grundlagen der Fotografie

Geht es Ihnen auch so? Wir werden mit Begriffen konfrontiert, die wir eigentlich nicht verstehen. Wir kaufen moderne Digitalkameras mit 12 MB oder gar 16 MB und wissen nicht, was das bedeutet. Es kommt noch schlimmer: Sie kaufen eine teure Kamera und nutzen die vielen Möglichkeiten der Kamera nur zu einem kleinen Teil. Oder – Sie kaufen eine billige Kamera und wundern sich, dass diese Kamera nicht das kann, was Sie gern möchten.

Damit Sie immer das richtige Ausgangsmaterial  – sprich Fotos – für Ihre Präsentationen (Fotoalben, Dia-Shows oder Ähnliches) haben, sollten wir uns ein wenig mit den Grundlagen beschäftigen.

So war es gestern…

Als Sie – so etwa bis vor zehn Jahren noch analog fotografierten – brauchten Sie sich um derartige Dinge nicht kümmern. Sie fotografierten mit einem Film – dieser bestand aus einer Trägerfolie aus Zelluloid, auf der drei lichtempfindliche Schichten aufgetragen waren. Die oberste Schicht ist empfindlich für blaues Licht, die mittlere für grünes und blaues, die unterste Schicht für rotes und blaues Licht. Die oberste Schicht kuppelt im Farbentwickler gelb, die mittlere purpurn und die unterste blaugrün.

Die Lichtempfindlichkeit des Films wurde in DIN, ASA oder ISO gemessen und gab Ihnen die Möglichkeit, bei unterschiedlichem Licht zu fotografieren  – 50 ASA, 100 ASA usw..

Bei der Filmentwicklung wurden auf chemisch Teile der Schichten abgetragen und dadurch ein Negativ erstellt. Damit können  – ebenfalls auf chemischen Wege – Papier-Bilder hergestellt werden. Bei den Dia-Filmen ist das Verfahren ähnlich.

Übrigens: Wenn Sie heute von Ihren digitalen Bilddaten (Fotos) Abzüge (Bilder) machen lassen, wird dabei noch immer die inzwischen technisch erheblich verbesserte Uralt-Technik angewandt. Von Ihren Bilddaten wird ein Negativ erstellt – dieses wird zur Herstellung des Bildes verwendet.

So ist es heute…

Seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhundert beschäftigten sich Wissenschaftler mit  der Entwicklung einer filmlosen Kamera. 1975 brachte Kodak die vom Erfinder Steven Sasson entwickelte erste funktionstüchtige Digital-Kamera auf den Markt. Diese Kamera wog 3,6 Kilogramm, war größer als ein Toaster und benötigte 23 Sekunden, um ein Schwarz-Weiß-Bild mit 100 x 100 Pixeln (10.000 Pixel) Auflösung auf eine Magnetbandkassette zu übertragen; um das Bild auf einem Bildschirm sichtbar zu machen, bedurfte es weiterer 23 Sekunden.

Aus heutiger Sicht war das Prinzip einfach: Die Computer-Technik konnte schon vor dem zweiten Weltkrieg Daten  digitalisieren – warum sollte es nicht möglich sein, Bilder zu digitalisieren und auf die aufwändigen chemischen Prozesse bei der Filmherstellung und Filmentwicklung zu verzichten?

Man bestückt die Kamera mit lichtempfindlichen Sensoren als Ersatz für den Film und integriert in die Kamera einen Mini-Computer (Prozessor), der aus den einzelnen Bildpunkten das Foto zusammensetzt. Die Idee ist genial einfach – doch die Umsetzung?

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Die Umsetzung ist ein grandioses Meisterwerk – rechnen wir doch einmal.

Grundsätzlich unterscheiden wir drei Grundfarben (RGB) rot, grün, blau. Ein Pixel (zusammengesetzt aus Picture und Element) – also ein Bildpunkt – besteht in der Regel aus 4 Byte je 8 Bit. Da unsere Augen eher grünlastig sehen, hat man die Farbe grün doppelt belegt.

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Jedes Bit hat zwei Zustände (0 oder 1; Strom oder kein Strom). Das ergibt 256 unterschiedliche Möglichkeiten – also insgesamt 256 Farben. In diesem Falle spricht man von einer Farbtiefe von 8 Bit. Es geht auch größer – bis zu einer Farbtiefe von 32 Bit. Das Problem ist, dass jedes Bit elektrisch mit dem Prozessor verbunden sein muss, damit das Bild entsteht – dieses Problem ist heute gelöst.

Die erste Digitalkamera (Olympus 800) habe ich im Jahr 1998 gekauft – sie verfügte über 786.432 Pixel. Diese waren auf dem Sensor 1.024 x 768 angeordnet – also im Seitenverhältnis von 4:3, was einen normalen Röhren-Fernseher entsprach. Die Anordnung im Verhältnis 4:3 wurde bis heute beibehalten, obwohl die Fernseher inzwischen auf das Format 16:9 umgestiegen sind. Sie fragen warum? Ganz einfach – unsere Augen sehen eher 16:9 als 4:3. Doch auch das ist nicht optimal – das menschliche Auge hat einen Blickwinkel von knapp 180°.

Einige Kamera-Hersteller (Nikon, Canon, Sony u.a) verwenden Sensoren auf denen die Pixel im Verhältnis 2:3 angeordnet sind – das ist historisch bedingt; es entspricht dem analogen Kleinbild-Format von 24 x 36 mm.

Eine Frage zwischendurch: Wie groß ist eigentlich der Sensor in der Kamera?

Die Antwort: Das kommt ganz darauf an – hier sind Beispiele für die unterschiedlichen Größen der Sensoren:

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Zurück zu meiner ersten Digitalkamera. Rechnerisch hatte damals jedes Bild 786.432 Pixel – zum Vergleich: ein analoges Foto – aufgenommen im Format 24 x 36 mm hat etwa 30.000.000 Pixel – ein gutes Diapositiv hat etwa 50.000.000 Pixel.

Hier ist ein Foto – aufgenommen mit der Olympus 800 im Jahr 1998. Die Auflösung beträgt 178 KB (178.000 Pixel).

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Zu dieser Zeit war Speicherplatz knapp und teuer – meine Kamera verfügte über einen internen Speicher von 16 MB (16 Millionen Pixel), das bedeutet, dass ich in der Kamera etwa 20 Fotos speichern konnte. Da man zu diesem Zeitpunkt die Entwicklung nicht abschätzen konnte, wurden Kompressions-Programme entwickelt. Diese Software sucht in der Kamera annähernd gleiche Farben – speichert die Farbe nur einmal und merkt sich wie viele gleiche Pixel sie weggeworfen hat. Das am meisten verwendete Programm zur Kompression ist .jpg. Die Kompression liegt zwischen 30% und 40% – damit war es mir möglich, etwa 30 Fotos in der Kamera zu speichern.

Schauen Sie sich den Prozess, der in der Kamera mit einer Schnelligkeit von Sekunden damals und Millisekunden heute abläuft, an.

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Anfang des Jahres 2000 wurden die ersten Spiegelreflexkameras angeboten, die die Fotos extern auf Karten speicherten – normal waren 32 MB (32 Millionen Pixel). In Honkong kaufte ich  damals für DM 250,00 eine Speicherkarte mit der unglaublichen Kapazität von 128 MB (128 Millionen Pixel). Heute kostet eine 8 GB-Karte (8 Milliarden Pixel), 30 MB in der Sekunde speichert etwa € 20,00.

Wie viele Pixel benötigen wir nun wirklich?

Das kommt ganz darauf an, was Sie mit Ihren Fotos machen wollen. Hier gilt die alte Regel: Alles orientiert sich an dem schwächsten Glied in der Prozesskette.

Beginnen wir mit einem Extrem: Sie wollen sich Ihre Fotos ausschließlich auf einem Röhrenfernseher aus dem Jahr 1957 anschauen.

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Nun gut – das ist ein Schwarzweiß-Fernseher. Die Situation ist auf einem Farbfernseher aus den 80er-Jahren kaum anders. Diese Fernseher verfügen über eine Auflösung von 768 x 576 Pixel (442.368 Pixel). Das änderte sich erst im Jahr 2005. Das oben gezeigte Foto von 1998 können Sie also problemlos wiedergeben – es ist eigentlich von der Auflösung noch zu groß. Sofern Sie einen Fernseher mit einer Bilddiagonale von 80 cm haben, werden die Pixel vom Fernseher nur auseinandergezogen. Die Folge ist, das die Schärfe und die Bildqualität leiden.

Bleiben wir beim Fernseher und nehmen das andere Extrem. Sie haben einen Flachbild-Fernseher in HD-Qualität (1280 x 1920 Pixel = 2.457.600 Pixel  oder 2,457 MB – das entspricht einem Format von 16:9). Auch dieser moderne Fernseher kann nur das wiedergeben, was Sie ihm anbieten. Folglich sollte Ihr Foto mindestens so groß sein, wie die Kapazität des Fernsehers – und die Bildtiefe (mindestens 8 Bit) sollte auch stimmen. Sie sollten auch beachten, das der Fernseher das Format ihres Bildes (4:3) beibehält – es sei dann, Sie stellen ein anderes Format ein – dann wird das Bild auseinander gezogen.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie von Ihren Bildern Foto-Abzüge machen wollen. Lidl-Foto verlangt für einen Abzug in der Größe von 20.3 x 26,7 cm (etwa ein  DIN A 4-Blatt) in bester Qualität eine Bildgröße von 2.362 x 3.149 Pixel (7.437.938 Pixel).

Sie werden jetzt dagegen halten, dass Sie Fotos mit einer geringeren Anzahl von Pixel haben vergrößern lassen und sind mit der Qualität zufrieden – stimmt.

Die Fotobelichter können inzwischen ihre Fotos maschinell optimieren. Sie rechnen mit einer Software die Pixel hoch. Das Verfahren entspricht der Komprimierung – es geht nur anders herum.

Übrigens: die modernen Kameras bieten Ihnen Auflösungen, die zwischen 8 MB und 14 MB liegen – das ist für eine Dia-Show eigentlich zu groß. Aber – es kommt nicht nur auf die Anzahl der Pixel an. Es gibt Voll-Format-Kameras mit einem Sensor von 24 x 36 cm und einer Pixel-Anzahl von nur 16 MB. Und das hat triftige Gründe – Anordnung der Sensoren, Bildtiefe und Vieles mehr. Es muss doch Unterschiede zwischen einer Kamera zum Preis von € 79,00 und € 7.900,00 geben – und diese Unterschiede gibt es! Ob Sie eine derartige Kamera brauchen und bedienen können, steht auf einem anderen Blatt.

Fazit: Es kommt immer darauf an, was Sie wollen und welche Ansprüche Sie stellen.

Ich habe ein ganz einfaches Prinzip: Das Beste ist gerade gut genug.

 

 

 

 

 

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Foto-Tipp 005 – MAGIX Fotos auf DVD MX

MAGIX bietet seit September 2011 zu einem günstigen Preis eine sog. Upgrade-Version auf die Dia-Show-Software MAGIX Fotos auf CD&DVD – Version 10 an. Die Werbung verspricht viel – doch eigentlich gibt es kaum etwas Neues.

Kurz und gut: Sie können mit der Version 10 weiterhin arbeiten.

Sofern Sie jedoch up to date bleiben wollen und € 39,90 übrig haben, sollten Sie unbedingt Folgendes beachten:

Dieses sog. Update ist kein Update, sondern eine völlig neue Vollversion. Das bedeutet, dass Version 11 nicht Abwärtskompartibel ist. Sobald Sie eine mit Version 10 erstellte Show mit Version 11 öffnen, bekommen Sie beim Öffnen Fehlermeldungen, die Sie vermutlich nicht besonders ernst nehmen und die Show trotzdem laden.

Diese Fehlermeldungen bedeuten, dass die Version 11 irgendwelche Text-, Musik- oder Bilddateien, die Sie in Ihrer Show verwendet haben, nicht verarbeiten kann. Wenn Sie die Show auf dem PC anschauen, werden Sie feststellen, dass die Software sich ähnliche Dateien nach dem Zufallsprinzip (Originaltext MAGIX – Antwort auf meine Mail) gesucht  hat und verwendet. Somit enthält Ihre Show Elemente, die Sie selbst nie in die Show eingebaut haben. Sofern Sie diese Fehler, die Ihnen MAGIX beschert hat, nicht korrigiert haben, ist Ihre Show nicht mehr brauchbar.

Fazit: Lassen Sie die Version 10 auf Ihrem PC und öffnen Sie Shows, die mit der Version 10 oder früher erstellt wurden, niemals mit der Version 11!

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Foto-Tipp 004 – Weihnachtsmärkte

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Es lohnt, die Kamera mitzunehmen, wenn Sie zum Glühwein-Trinken über einen der vielen Weihnachtsmärkte in Franken bummeln. Zugegeben – hier gibt es wenig Licht, dafür aber viele Menschen. Das bedeutet, dass es kaum möglich ist, ein Stativ aufzubauen, um in aller Ruhe zu fotografieren.

Also – schießen Sie die Fotos aus der Hand. Knipsen Sie das eine oder andere Motiv mehrmals – richtiges fotografieren geht einfach nicht. Gedränge hier – Schlangen vor dem Glühweinstand dort.

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Wie kommen Sie zu brauchbaren – scharfen – Fotos?

Im Automatik-Modus geht in der Regel kaum etwas.

Sofern Ihre Kamera es zulässt, verwenden Sie den Modus Blendenvorwahl und stellen Sie den ISO-Wert auf 800 oder vielleicht sogar auf 1.600. Mit den Einstellungen kommt die Kamera – je nachdem, wie viel Licht zur Verfügung steht, auf eine Belichtungszeit von 1/50 bis 1/100. Längere Belichtungszeiten sollten vermieden werden – es sei denn, Sie haben eine extrem ruhige Hand oder es gibt eine Möglichkeit, die Kamera irgendwo aufzustellen oder anzulehnen.

Wenn Sie diese wenigen Tipps berücksichtigen, sind sicher einige Bilder vom Besuch des Weihnachtsmarkts brauchbar. Natürlich stellt sich auch die Frage, was machen Sie mit den Fotos? Einmal anschauen und dann zum Winterschlaf auf die Festplatte – das kann es wohl nicht sein.

Ich sammle derartige Fotos für das Dezemberbild meines Wand-Kalenders der nächsten Jahre. In diesem Jahr habe ich zwei Fotos ausgewählt, diese auf dem PC bearbeitet und dann individuelle Weihnachtskarten hergestellt.

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Versuchen Sie es doch einmal selbst!

Die Karten wurden mit Scribus erstellt und auf dem Canon Farbdrucker ausgedruckt.

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Störche 2011

Diese Galerie enthält 38 Fotos.

Jetzt fliegen sie wieder – manche waren den ganzen Winter hier – einige sind neu hinzugekommen. Im Nachbardorf Steppach haben wir ein Nest. Die beiden Störchen sind die alten Bewohner – der Schwarzstorch will den Nestbesitzern jedoch das Nest streitig … Weiterlesen

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Perfekte Fotos

Wer fotografiert schon wirklich perfekt? Beachten Sie in jeder Situation immer alle Regeln der Fotografie – oder überlassen Sie die Einstellungen Ihrer Kamera? Die modernen Digital-Kameras mit der Automatik- oder der Szene-Einstellung machen Vieles richtig. Doch – Ihre digitale Spiegelreflex-Kamera (DSLR) oder die System-Kamera (DSLR ohne Spiegel) mit den richtigen Objektiven kann noch viel mehr. Sie müssen die Möglichkeiten, die Ihnen Ihre Kamera nur nutzen. Vielleicht helfen Ihnen diese Tipps.

Tipp Nr. 1: Der Goldene Schnitt – oder die Drittregel

Der Ursprung ist der Goldene Schnitt. Zugegeben, die Formel ist wichtig – besonders in der Fotografie. Aber – die Formel ist kompliziert. Machen wir es einfacher und wenden – abgeleitet vom Goldenen Schnitt die Drittregel an. Teilen Sie das Fotomotiv – schon bei der Aufnahme – waagerecht und senkrecht in Drittel.

     

Im unteren Teil, das gepflügte Feld – in der Mitte das Rapsfeld mit den Wolken und im oberen Drittel, der blaue Himmel mit den lichten Wolken – das ist die optimale Aufteilung. Manche Kameras bieten diese Hilfe im Sucher – schauen Sie in die Bedienungsanleitung . Vielleicht finden Sie diese hilfreiche Funktion.

Sollte es bei der Aufnahme nicht geklappt haben, können Sie das Foto natürlich auf dem PC entsprechend zuschneiden.

Das obige Foto hat ein Seitenverhältnis von 4:3 – die Drittregel lässt sich relativ einfach anwenden. Etwas schwieriger ist es, wenn Sie das Foto auf das Verhältnis 16:9 – z.B. für eine Slide-Show – zuschneiden. Doch auch das geht.

Übrigen – die Drittregel gilt nicht nur für Fotos im Querformat, sondern auch für Fotos im Hochformat – probieren Sie es aus.

  

Tipp Nr. 2: Sie bestimmen das Format

Profis denken schon vor der Aufnahme daran, was Sie mit dem Foto machen wollen. Angenommen, der Sensor Ihrer Kamera lichtet das Motiv im Seitenverhältnis 4:3 ab. Dieses Verhältnis bieten Ihnen in der Regel Compact-Kameras und die digitalen Spiegelreflex-Kameras (DSLR) der Marken Olympus und Panasonic. Nikon, Sony, Canon, Fuji usw. verwenden das Seitenverhältnis 3:2.

Regel 1: Wenn Sie die Fotos in eine Slide-Show einbinden wollen, fotografieren Sie im Querformat.

Regel 2: Wenn Sie 4:3-Fotos auf 16:9 zuschneiden wollen, achten Sie auf Bildteile, die Sie eventuell abschneiden müssen.

Regel 3: Fotografieren Sie immer in der höchsten Auflösung – Sie haben dann ausreichend Pixel zum Wegwerfen.

  

Tipp Nr. 3: Achten Sie den Horizont – lassen Sie nicht das Wasser aus dem See laufen

Profis arbeiten häufig mit dem Stativ. Sie nutzen das Stativ nur in Ausnahmefällen. Versuchen Sie daher die Kamera möglichst gerade zu halten. Leider gelingt Ihnen das nicht immer. Sofern der Horizont nicht gerade ist, richten Sie das Foto mit dem Bildbearbeitungs-programm gerade. Viele Programme verfügen über diese wichtige Funktion.

  

Tipp Nr. 4: Geben Sie dem Foto einen Rahmen

Es geht nicht immer – doch manchmal bietet es sich an. Mit einem natürlichem Rahmen machen Profis die Fotos interessanter – im Fotoalbum oder in der Slide-Show.

  

Tipp Nr. 5: Führen Sie den Betrachter ins Bild

Bieten Sie dem Auge die Möglichkeit, sich auf einen Punkt zu konzentrieren.  Besonders gut macht es sich, wenn dieser Punkt in der Mitte des Bildes liegt und Linien zu diesem Punkt führen. Das Auge wird in das Foto geführt – vom unteren Bildrand zur Spitze des Eifelturms.

Dass es nicht immer so sein muss zeigt das zweite Foto.  Hier –.in einen fast einfarbigen Bild – ist es das rote DB-Emblem ist der Punkt auf den Sie zuerst schauen – so fotografieren Profis.

  

Tipp Nr. 6: Der Vordergrund bringt Tiefe ins Bild

Man könnte meinen, beide Fotos sind o.k. Im linken Bild wird – wie unter Tipp Nr.5 beschrieben – der Betrachter über den Weg der sich perspektivisch nach hinten verengt ins Foto geführt. Im rechten Foto bringt der Vordergrund zusätzliche Tiefe. Entscheiden Sie selbst, was Ihnen besser gefällt.

  

Tipp Nr. 7: Wählen Sie ungewöhnliche Perspektiven

Oft gelingt Ihnen es nicht, alles – so wie Sie es mit Ihren Augen sehen – in der Kamera unterzubringen. In diesem Fall beschränken Sie sich auf Details und setzen Sie diese interessant ins Bild. Immer wieder werden Sie sich an Ihren perfekten Fotos erfreuen.

  

Tipp Nr. 8: Machen Sie Ihre Fotos interessanter

Vermutlich ist es auch Ihnen nicht immer möglich, die Motive optimal mit der Kamera einzufangen. Dann hilft nur noch der PC. Sie bringen das Foto mit dem Bildbearbeitungsprogramm in das gewünschte Format.

Doch bedenken Sie, alles was Sie abschneiden ist unwiederbringlich weg. Speichern Sie das bearbeitete Foto unter einem neuen Namen. Im Originalfoto (links) stört das Gebäude – schneiden Sie weg. Aus dem Querformat wir ein Foto im Hochformat. Übrigens – derartige Fotos kommen besonders zur Geltung, wenn sie auf eine Aluminium-Platte gedruckt werden. (www.whitewall.com)

  

Tipp Nr. 9: Was tun Sie, wenn das Licht nicht ausreicht?

Sie wollen im Museum fotografieren und dürfen nicht blitzen. Der Führer sagt, dass der Blitz die wertvollen Bilder zerstört. Oder – Sie stehen in einer Kirche und wollen das relativ dunkle Kirchenschiff fotografieren. Der Blitz reicht nicht aus. Sie können lediglich den Vordergrund aufhellen –  das Kirchenschiff liegt im Dunklen.

Profis wissen, was zu tun ist – sie erhöhen Sie den ISO-Wert ISO 800 oder ISO 1200. Dazu müssen Sie den Automatik-Modus an der Kamera ausschalten. Wählen Sie die Zeit vor – mindestens 1/60-Sekunde, ohne Stativ verwackeln Sie sonst das Foto. Die Kamera stellt die Blende automatisch ein.

Ein hoher ISO-Wert erhöht das Bildrauschen (Bei der analogen Fotografie sprach man davon, dass das Bild körniger wird). Doch keine Angst – die meisten digitalen Kameras verkraften einen ISO-Wert 800 problemlos.

Probieren Sie es aus. Das linke Foto ist mit ISO 800, das rechte Foto ist mit ISO 1200 belichtet.

  

Tipp Nr. 10: Wenig Licht bringt Stimmung ins Bild

Mit weichem oder diffusen Licht zaubern Sie Stimmungen – z.B. wenn die Sonne auf dem Horizont liegt oder dahinter verschwunden ist. Ob der Sonnenuntergang im Großformat an der Wand hängt, im Fotoalbum über zwei Seiten beim Betrachter Sehnsüchte nach Urlaub aufkommen lässt oder das letzte Bild bei Ihrer Slide-Show ist – Sonnenuntergänge sind immer ein Genuss. Und bedenken Sie – der Vordergrund bringt die Tiefe ins Bild.

  

Tipp Nr. 11: Gegenlicht – kein Problem

Fotografieren Sie gegen die Sonne – Sie erzielen unglaubliche Ergebnisse. Profis nutzen diese Chance. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Kamera das viele Licht verkraften kann. Und – überlisten Sie die Belichtungsautomatik. Bevor Sie auf den Auslöser drücken, richten Sie die Kamera auf den hellsten Punkt und gehen dann – mit halb gedrückten Auslöser zurück zum Motiv. Die Kamera hat die Belichtungszeit gespeichert.

Wenn Sie jetzt auslösen, wird der helle Punkt (die Sonne) richtig belichtet und die Umgebung wird – je nach Helligkeit – unterbelichtet. Das Ergebnis sind stimmungsvolle Fotos bei hellstem Sonnenschein – Profis wissen das.

  

Tipp Nr. 12: Filter verwenden?

Nein – für Digital-Kameras benötigen Sie – eigentlich –  keine Filter. Und – Kompaktkameras haben oft kein Filtergewinde. DSLR-Kameras bieten dem ambitionierten Fotografen deutlich mehr Möglichkeiten als Kompaktkameras – damit auch den Einsatz von Filtern. Profis verwenden Filter – der wichtigste Filter ist der Polarisationsfilter (Polfilter). Er filtert Spiegelungen aus dem Motiv – Sie können durch Scheiben oder Fische im Wasser fotografieren, er filtert Dunst und bringt kräftigere Farben. Allerdings schluckt der Filter auch Licht, was bedeutet, dass Sie die Blende weiter öffnen und/oder die Belichtungszeit verlängern müssen. Alternativ können Sie – wenn nötig – auch den ISO-Wert erhöhen.

Sollten Sie – was nun wirklich sehr selten der Fall ist – zu viel Licht haben, können Sie dieses mit einem Grau-Filter dämpfen. Auf den  aus der analogen Fotografie bekannten UV-Filter – auch Sky-Light-Filter genannt – sollten Sie für Ihre Digitalkamera nicht verwenden. Es gibt Aussagen, dass dieser Filter zwar das wertvolle Objektiv schützt –  doch eigentlich nur schadet.

Verwenden Sie nur hochwertige Filter – doch diese sind relativ teuer (Polfilter bis ca. € 100,—). Nachstehend ein Foto bei dem ich einen Polfilter verwendet habe. Über die Farben kann man sicher streiten – ich finde das Foto recht gelungen.

Tipp Nr. 13: Weißabgleich manuell einstellen?

Die Frage stellt sich in der Regel auch nur bei DSLR-Kameras. Bei Kompaktkameras ist die Möglichkeit selten vorhanden – diese Kameras messen die Farbtemperatur automatisch und stellen die Kamera entsprechend des Umgebungslichtes automatisch ein.

Profis arbeiten mit DSLR- oder System-Kameras und messen bei wichtigen Aufnahmen oder schwierigen Lichtverhältnissen die Farbtemperatur. Aber – die manuelle Messung der Farbtemperatur ist recht aufwändig. Nachstehend die Anweisung dazu:

Zum manuellen Weißabgleich hält man die Kamera formatfüllend auf eine möglichst weiße oder neutral graue Fläche in der zu fotografierenden Umgebung. Auch ein weißes DIN-A4-Blatt tut es in den meisten Fällen auch, wobei sinnvollerweise die Belichtung so weit zurückgenommen wird, dass keiner der Farbkanäle übersteuert. Da jedoch viele Papiere optische Aufheller enthalten, können sie der Kamera zu blau erscheinen, was nach dem Weißabgleich dann einen Gelbstich der Bilder zur Folge hat, daher ist eine sogenannte Graukarte ideal. Nach Betätigung der entsprechenden Funktion kann der Kameraprozessor die richtige Farbtemperatur ermitteln.

Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen – das normale Tageslicht mit Sonne hat eine Farbtemperatur von etwa 5700 Kelvin. Bei bewölktem Himmel nimmt Farbtemperatur zu (ca. 8000 Kelvin)  – eine Glühlampe hat ca. 4000 Kelvin, eine Kerze 2.500 Kelvin.

Ich verzichte auf die manuelle Messung der Farbtemperatur und verlasse mich auf die Automatik meiner DSLR-Kamera. Sollte ich – was gelegentlich vorkommt – nicht mit den Farben  zufrieden sein, regle ich das mit dem Bildbearbeitungsprogramm nach – automatisch oder manuell.

Hier zwei Beispiele: Linkes Foto – Farbtemperatur 4000 Kelvin – Rechtes Foto – Farbtemperatur 5700 Kelvin

  

Tipp Nr. 14: Menschen und Tiere

Sie kennen die Fotos – eine Blumenwiese formatfüllen abgelichtet. In der Mitte der Wiese ein kleiner Punkt – Ihre Frau. Es ist leider nicht zu erkennen, dass es Ihre Frau ist – es ist eben nur ein kleiner Fleck auf dem Foto.

Profis wissen, dass solche Fotos nichtssagend sind – niemand schaut sie an. Oder haben Sie solches Foto jemals in einem Foto-Zeitschrift gesehen? (Höchsten als Negativ-Beispiel). Überlegen Sie vor der Aufnahme, was Sie fotografieren wollen – die Wiese oder Ihre Frau. Vielleicht sogar beides – dann stellen Sie doch Ihre Frau in den Vordergrund (da gehört sie hin!).

Oder – Sie fotografieren nur Ihre Frau – lichten Sie sie formatfüllend ab. Sie mag nicht fotografiert werden? Dann verwenden Sie Ihr Teleobjektiv –  gehen ein wenig vom Motiv zurück und fotografieren jetzt Ihre Frau. Ohne, dass Sie es merkt.

Die wenigsten Menschen – mal abgesehen von Models – wirken, wenn sie sehen, dass sie fotografiert werden,  auf Fotos natürlich oder entspannt. Oder – ist Ihre Frau ein Model? Also – heran an das Motiv.

Übrigens: Tiere verhalten sich ähnlich. Unbemerkt geschossene Fotos sind die besten Fotos. Und noch etwas: Menschen und auch Tiere sollen immer in das Bild hineinschauen – niemals aus dem Foto herausschauen.

  

Tipp Nr. 15: Blumen und andere Details

Profis haben keine Angst vor Nähe – sie gehen auf Tuchfühlung mit dem Motiv. Bei Nahaufnahmen (Makro-Aufnahmen) lautet die generell Regel: Vordergrund scharf – Hintergrund unscharf.

Die meisten Kameras haben eine Makroeinstellung. Dabei stellt die Kamera automatisch eine große Blendenöffnung (z.B. Blende 3,5) und eine  möglichst kurze Belichtungszeit ein.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie auf die Automatik verzichten, die Blende selbst einstellen, die Belichtungszeit kontrollieren und mit einem Stativ arbeiten. Digitale Spiegelreflexkameras mit Makro-Modus und/oder Makro-Objektiven bieten Ihnen die Möglichkeit bis zu 15 cm – manchmal sogar noch näher – an das Objekt heranzugehen.

Sollte Ihnen dieser Abstand noch immer zu groß sein, verwenden Sie Nahlinsen, die Sie auf das Objektiv schrauben. Das ist in der Regel nur bei DSLR-Kamera möglich.

  

Tipp Nr. 16: Verabschieden Sie sich von der Voll-Automatik

Profis arbeiten nur mit der Zeit- oder Blenden-Automatik, oft sogar nutzen sie auch die manuellen Einstellmöglichkeiten. Mehrfach wurde schon  angedeutet, dass Sie auf den Vordergrund achten sollen. Der Vordergrund bringt Tiefe ins Bild.

Häufig haben Sie Motive, bei denen der Vordergrund und der Hintergrund scharf abgebildet sein soll. Damit ist die Kamera meist überfordert. Weniger die kleinen kompakten Taschenkameras, mehr die System- und DSLR-Kameras mit den langen Rohren (Brennweiten). Der kleine Sensor und das extrem kompakt gebaute Objektiv der Super-Kompaktkameras, die nur über eine nicht abzuschaltende Automatik verfügen, ermöglichen eine Tiefenschärfe von drei Metern bis Unendlich – häufig sogar noch mehr. Und, das ist nicht immer gewollt (siehe Foto-Tipp Nr. 15).

Je kleiner die Blendenöffnung ist, umso größer ist die Tiefenschärfe. Aber – je kleiner die Blende, umso länger ist die Belichtungszeit.

Analog-Kameras besaßen einen Tiefenschärfe-Ring mit dem Sie die Tiefenschärfe ablesen konnten. Bei den Digitalkameras habe ich dieses hilfreiche Detail noch nicht gefunden. Bei DSLR-Kameras können Sie im Sucher oder auf den Display erkennen, ob das Foto die gewünschte Schärfe hat. Doch das Display ist klein. Manchmal sehen Sie erst auf dem PC-Monitor, dass die Tiefenschärfe nicht ausgereicht hat. Die Muster zeigen, wie es sein soll – Vordergrund scharf, Hintergrund scharf und trotzdem richtig belichtet.

  

Tipp Nr. 17: Fotografie braucht Ziele, Motive und Motivationen

Profis arbeiten zielorientiert – Sie präzisieren das Projekt bevor Sie mit den Aufnehmen beginnen.

Denken Sie daran, was Sie mit den Fotos machen wollen, wem Sie die Fotos zeigen wollen und wie Sie diese präsentieren wollen. Eine Slide-Show verlangt andere Fotos als ein Fotoalbum – eine Hochzeit zu fotografieren ist anders als Urlaubsbilder zu machen.

Nur ein Beispiel: Sie wollen die Fotos Ihrer Paris-Reise in eine Slide-Show einbinden und diese Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten vorführen. Und diese sollen möglichst das empfinden, was Sie auf der Reise erlebt haben. Also brauchen Sie neben guten Fotos (schlechte, nicht aussagefähige, Fotos interessieren niemand) Titel, Szenenübergänge, Details und einen Schluss.

Die Motive finden Sie überall in Paris und auf jeder anderen Reise – einfach überall. Sie müssen sie nur sehen und fotografieren.

Und –Sie brauchen viel Motivation, um gezielt und projektorientiert Motive zu sammeln. Wenn Sie wieder zu Hause sind fehlen Ihnen vielleicht gerade die wichtigsten Bilder.

Hier sehen Sie den Titel und das Schlussbild meiner Slide-Show von unserer Paris-Reise.

  

Tipp Nr. 18: Vom Weitwinkel über die Normaloptik zum Teleobjektiv

Profis arbeiten mit mehreren Objektiven. Digitale Kameras sind in der Regel mit Zoom-Objektiven ausgestattet, die einen großen Brennweitenbereich abdecken. Aber übertreiben Sie es nicht – die Physik lässt sich nicht überlisten.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit den so genannten Festbrennweiten. Wir denken noch immer in den Dimensionen der analogen Fotografie – digital müssen wir umrechnen und das fällt manchmal schwer. Belassen wir es dabei und denken wir weiter analog:

Weitwinkelobjektiv: 28 bzw. 35 mm – Normalobjektiv: 50mm – Teleobjektiv: 150 bis 200 mm – oder größer.

Nun, wir wollen Gepäck reduzieren und entscheiden uns für ein Zoom mit einen Brennweite von 28 mm bis 80 mm und ein Tele-Zoom mit eine Brennweite von 70 bis 250 mm. Das sind schon einmal ca. zwei Kilogramm.

Brauchen wirklich immer alles? Nein – wir fotografieren projektorientiert und wissen, was wir benötigen. Wir überlassen nichts dem Zufall! Für den Normalfall ist das kleine Zoom völlig ausreichend. Wenn Sie jedoch Menschen unbemerkt ablichten wollen oder auf Foto-Safari in Afrika sind, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als das Tele-Zoom einzusetzen.

Übrigens: Es gibt Fotografen, die nutzen nur ein Objektiv – eine Festbrennweite mit 35 mm oder mit 50 mm – und machen damit hervorragende Fotos.

Bild links: Weitwinkel 28 mm – Bild rechts: Tele-Objektiv 300 mm.

  

Tipp Nr. 19: Sammeln Sie Fakten

Wissen Sie immer, wo Sie was gesehen und fotografiert haben? Oft stehen die Fakten am Gebäude, auf dem Wegweiser oder auf Hinweis-Tafeln. Natürlich finden Sie (fast) alles auch im Internet unter Wikipedia – doch Live is Live.

 

Tipp Nr. 20: Fotografieren Sie, bis der Auslöser glüht

Profis haben die Kamera immer dabei. Wie oft haben Sie bedauert, dass Sie die Kamera nicht dabei hatten. Es muss nicht immer die Komplett-Ausrüstung sein. Häufig reicht die kleine Super-Zoom-Kamera – diese Kameras können zwar nicht alles, doch sehr viel. Der Trend geht zur Zweit-Kamera. Auch Profis fotografieren mit den kleinen Taschenkamera – in der Stadt, beim Bergwandern, bei Ballonfliegen – einfach immer.

Der Zusatz-Tipp

Abonnieren Sie eine Foto-Zeitschrift:

Chip FOTO-VIDEO – € 55,20 für 12 Ausgaben jährlich und eine ABO-Zugabe – www.abo.chip.de

Diese Zeitschrift ist gerade für Sie gut geeignet – Übrigens Bild – Audio Video Foto werde ich abbestellen.

Wenn Sie mit Photo-Shop arbeiten und noch mehr über Bildbearbeitung und besondere Foto-Techniken wissen wollen, empfehle ich DigitalPHOTO www.digitalphoto.de – Jahresabo € 69,00

Fotos und Texte: total-digital – Wolfgang Kinder – Mail: wjkinder@aol.com

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Dia-Show mit MAGIX “Fotos auf CD&DVD”

Grundlagen für eine professionelle Dia-Show auf PC und TV

1. Die Dia-Show beginnt mit der Aufnahme

Wenn Sie mit Ihrer Kamera unterwegs sind, denken Sie immer daran, was Sie mit den Fotos später machen wollen.

Wollen Sie eine Slide-Show – deutsch: Dia-Show – erstellen, sollten Sie vorwiegend im Querformat fotografieren – oder haben Sie schon einmal einen Film mit Bildern im Hochformat gesehen?

Zugegeben, es ist eine gewisse Umstellung – aber es geht. Ich habe es ausprobiert. Sollten Sie für Ihre Fotoschau jedoch (alte) Hochformat-Bilder verwenden wollen, müssen Sie die Fotos vorher mit einem Bildbearbeitungsprogramm – z.B. Extreme 6 von MAGIX – zuschneiden. Dieses Programm liegt dem MAGIX Fotos auf CD&DVD bei. Sie können das aber auch mit jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm machen! Das beste Bildbearbeitungsprogramm ist das Programm, das Sie am besten beherrschen.

Fotografieren Sie immer mit einer hohen Auflösung.

Die Einstellung müssen Sie an Ihrer Kamera vornehmen. Verwenden Sie die höchste Auflösung im jpg-Format – Superfine oder Extrafine. Jeder Kamerahersteller verwendet (leider) andere Begriffe.

Als Richtwert für Sie: In dieser Auflösung bekommen Sie mit einer 8.0 Mega-Pixel-Kamera auf eine 2 GB Karte ca. 300 Bilder.

Die hohe Auflösung benötigen Sie, wenn Sie in der Slide-Show nicht das ganze Bild, sondern nur einen Ausschnitt zeigen wollen – also wenn Sie das Bild zuschneiden.

Fotografieren Sie ein Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven.

Machen Sie mehrere Bilder von einem Motiv und verwenden Sie für Ihre

Slide-Show nur die besten Bilder.

Als Richtwert für Sie: Wir waren 20 Tage in Namibia und Südafrika. Traumlandschaft und viele Tiere. Ich brachte ca. 1.600 Bilder mit nach Hause. Für meine Slide-Show verwendete ich etwa 400 Bilder – und das sind 50 Minuten Slide-Show und ist für Zuschauer, die diese Länder noch nie bereist haben, fast zu viel. Für eine Kurzform von ca. 25 Minuten habe ich 200 Fotos verwendet.

2. Etwas Theorie zu den Bild-Formaten

Bevor Sie den Schritt in das digitale Zeitalter wagten, arbeiteten Sie mit analogen Kameras und machten Fotos für die Schublade oder für ein Fotoalbum.

Vielleicht mussten Ihre Freunde sich auch Ihre Dia-Shows ansehen – schon wieder ein Dia-Abend, wie stehen wir das bloß durch? Übrigens – ich spreche aus Erfahrung. Bei mir liegen noch 20.000 bis 30.000 Dias gut geordnet in den Magazinen. Anschauen will die niemand mehr – nicht einmal ich.

Also – zu den Formaten: Ihre Kleinbildkamera war genormt – alle Hersteller, abgesehen von einigen Exoten, verwendeten das Format 24 mm x 36 mm.

Sofern Sie Dias gemacht haben, hat der Projektor dieses Format exakt – leinwandfüllend – wiedergegeben.

Haben Sie Fotos im Labor abziehen lassen, wunderten Sie sich manchmal, dass der Kopf von Oma abgeschnitten war – obwohl Sie Oma doch in voller Größe mit Kopf und Füßen im Sucher gesehen haben.

Nun – das hat zwei Gründe: erstens zeigt der Sucher nicht immer alles so wie es auf den Film kommt und zweitens ließen Sie Ihre Bilder nicht immer proportional in dem Seitenverhältnis 24 x 36 – also Seitenverhältnis 2:3 abziehen.

Rechnen Sie selbst:

Seitenlänge 24 cm zu 36 cm entspricht einem Verhältnis von 2:3

Seitenlänge 09 cm zu 13 cm entspricht einem Verhältnis von 3:4,3

Seitenlänge 18 cm zu 24 cm entspricht einem Verhältnis von 3:4

Also – es wurde vom Labor immer etwas abgeschnitten – im schlimmsten Fall der Kopf von Oma.

Sie wollen Ihre Digitalen Bilder als Slide-Show auf dem Fernseher anschauen.

Der Fernseher bietet Ihnen die Bildformate 3:4 oder 16:9 – exakt. Ihre Kamera bildet die Fotos in (fast) dem gleichen Format ab. Nur die digitalen Spiegelreflexkameras von Canon, Nikon, Fuji und Sony verwenden das Format 2:3. Es gibt dabei kleine Abweichungen von Hersteller zu Hersteller.

Um die Bilder formatfüllend auf dem Bildschirm wieder zugeben, müssen Sie – besonders, wenn Sie die Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm zuschneiden, darauf achten, dass das Format immer 3:4 ist. Wollen Sie Ihre Fotos auf dem auf einem modernen Flachbild-Fernseher im Format 16:9 zeigen, müssen Sie die Bilder (jedes Bild!) konsequent auf dieses Format zuschneiden.

Das MAGIX-Programm bietet Ihnen zwar die Möglichkeit, die Fotos automatisch zuzuschneiden – ich rate jedoch davon dringend ab.

Und noch etwas: schauen Sie sich die Größe und die Auflösung Ihrer Fotos auf dem PC an. Häufig übertragen Sie die Bilder von der Kamera auf den PC mit einer Auflösung von 72 Pixel/Zoll riesengroß. Passen Sie die Auflösung auf 300 Pixel/Zoll an.

3. Ordnung ist das halbe Leben

Der Computer verlangt von Ihnen, dass Sie Ordnung halten. Wenn Sie dem nicht folgen, wird der PC böse und versteckt die Dateien so, dass Sie lange suchen müssen bis Sie die Dateien finden – wenn Sie diese überhaupt finden.

Die Softwareentwickler unterstützen diese unangenehme Eigenschaft. Auch sie verstecken die Dateien – und sagen nicht, wo sie diese verstecken.

Also – Sie sind der Boss. Sie sagen dem PC was er zu tun hat – und siehe da, er tut es dann auch. Auf die Softwareentwickler haben Sie keinen Einfluss – die machen sowieso, was sie wollen.

Konkret: Am liebsten versteckt MAGIX die Dateien unter

MAGIX Fotos auf CD&DVD/My Audio Video

Aber wo steht MAGIX? Es kommt darauf an, wo Sie es installiert haben. In der Regel finden Sie MAGIX unter C:/Programme/MAGIX – oder unter C:/MAGIX.

Richten Sie sich auf einer anderen Platte oder in einer anderen Partition (D – E oder F) drei Ordner ein:

Meine Fotos – Meine Musik – Meine Slide-Show

Es ist egal, wo die Ordner stehen – möglichst aber nicht auf der C:/Programme.

Bleiben Sie konsequent!!! Für jede Dia-Show, die Sie erstellen, benötigen Sie in den drei Ordnern noch Unterordner – z.B.: 2010 Frühling.

In diese Ordner kopieren Sie Ihre zugeschnittenen, optimierten Fotos, Ihre Musik und später speichern Sie unter Meine Slide-Show Ihre Dia-Show.

Übrigens – die Softwarenentwickler sind clever. Um Speicherplatz zu sparen, ist die Slide-Show, die Sie speichern, nicht die komplette Show sondern nur ein Dateimanager. Das MAGIX-Programm merkt sich, in welcher Reihenfolge die Bilder gezeigt werden, wie lange das Bild gezeigt werden soll, wie die Überblendung aussieht, welche Musik, welche Sprachdateien und welche Texte zu Show gehören. Erst wenn Sie die DVD brennen, werden die Komponenten zusammengefügt.

Für die Profis: Wenn Sie vom Programm aufgefordert werden, wählen Sie einen Disk-Typ: Wählen Sie DVD!!! Sonst wundern Sie sich, warum die Show nicht läuft. Vielleicht schauen Sie auch einmal in die MAGIX Hilfe (F1).

4. Auf Erfolg programmiert

Sie wollen einen schnellen Erfolg? Ich zeige Ihnen, wie Sie in 15 Minuten (ohne Brennen) eine Dia-Show erstellen.

Was jetzt kommt, ist schon fast professionell – Sie sollten es trotzdem tun.

Die drei Ordner haben Sie für Ihre Show, die jetzt machen wollen, schon eingerichtet: Meine FotosMeine MusikMeine Slide-Show. Merken Sie sich, wo Sie die Ordner eingerichtet haben. Kopieren Sie die Bilder für Ihre aktuelle Slide-Show in den Ordner Meine Fotos und die dazu passende Musik in den Ordner Meine Musik .

Öffnen Sie MAGIX 9.0 – auf der Startseite wählen Sie aus, ob Sie eine neue Show erstellen oder eine alte – bereits gespeicherte Show bearbeiten wollen. Klicken Sie auf o.k. Jetzt können Sie das Format entsprechend Ihrer bearbeiteten Fotos aus. Haken in Bilder automatisch anpassen ist bei vorher zugeschnittenen Fotos o.k. Sind die Fotos nicht zugeschnitten, haben Sie den Effekt mit Omas Kopf. Klicken Sie auf o.k. – der Arbeitsbildschirm öffnet sich.

Gehen Sie auf den Button Computer – es öffnet sich der Explorer. Sie klicken sich durch die Ordner bis Sie den Ordner Meine Fotos gefunden haben (vermutlich: My Audio Video/Meine Fotos) – dann Doppelklick.

Rechts öffnet sich ein Kasten – darin stehen Ihre Fotos. Erstes Bild anklicken, Shift-Taste festhalten, letztes Bild anklicken – alle Fotos sind markiert. Gehen Sie mit der Maus auf die markierten Bilder und ziehen Sie diese nach links unten (Fotos hier her ziehen). Die Foto-Show ist fertig. Klicken Sie auf den Pfeil unter dem Bildschirm links Start-Button – und schon geht’s los.

5. Mit Musik geht alles besser – und mit Überblendungen auch.

Keine Musik? CD in den PC. Klick auf CD/DVD – Song auswählen und mit der Maus auf die Tonspur unter die Bilder ziehen. Same procedure, like Fotos. Aber – die Musik muss auf dem PC sein – nicht mehr auf der CD/DVD. Sie sollte gut geordnet in dem Ordner Meine Musik stehen.

Überblenden können Sie die Bilder mit einem Klick auf A/B (unten links auf dem Bild in der Bild-Spur. Verwenden Sie nur A) und Sie können für jedes Bild einzeln oder für alle Bilder (Auf alle anwenden) die Überblendung wählen.

6. Wie kommt die Slide-Show auf Ihren Fernseher?

Vorab: Sie müssen in Ihrem PC einen DVD-Brenner haben. Klick auf Brennen (ganz oben). Klick auf Disk Brennen. Klick auf DVD. Frage nach Speichern mit o. k. beantworten. Klick auf Brennvorgang starten. Die Show wird endcodiert – manche sagen auch gerendert, was bedeutet, dass das Programm alle Einzelelemente zu einer Gesamt-Show zusammen fügt. Das Encodieren und das Brennen dauert ziemlich lange. Die Zeit ist abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres PC.

7. Sind Sie zufrieden?

Sicher nicht! Aber – das war ja auch noch eine ziemlich unprofessionelle Art mit MAGIX umzugehen. Die professionelle Art lernen Sie nur durch ständiges Üben – oder Sie kommen in den SNU-Kurs Professionelle Dia-Show erstellen – was Sie jedoch nicht vom Üben entbindet. Und – haben Sie viel Geduld.

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Geheimnisse der Digitalen Fotografie

 

  Die Informationen zu den Slides erhalten Sie im Kurs des Senioren Netz Uttenreuth.

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