Die richtige Kamera

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Das Angebot ist vielfältig – die “richtige” Kamera auszuwählen ist schwierig. Bevor man sich für die “richtige” Kamera entscheidet, sollte man klären, welche Ansprüche soll die Kamera erfüllen.

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Hier ist eine unvollständige Übersicht der Kamera-Typen:Bild 011

Wenn Sie nur “knipsen” wollen, wenn die Kamera klein, leicht und  billig sein soll und dazu vielleicht noch ein farbiges Gehäuse hat, ist die Kamera links im Bild sicher die “Richtige” für Sie – doch vielleicht sollten Sie etwa € 200,00 oder sogar noch etwas mehr für das gute Stück ausgeben.

Kompaktkamera

Wenn Sie nicht nur “knipsen”, sondern fotografieren wollen – und vielleicht mit der Kamera auch kleine Videos aufnehmen wollen – sind Sie mit einer Bridge-Kamera gut bedient.

das ist der Kompromiss zwischen der Kompakt-(Knipser)-Kamera und der Spiegelreflex-Kamera. Diese Fotoapparate sind relativ klein und leicht – bieten jedoch neben akzep-tabler Bildqualität – viele Typen passen in die Jackentasche, vielleicht sogar in eine Damenhandtasche.

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Wenn Sie für alle (Foto)-Situationen gerüstet sein wollen, bereit sind eine schwere Foto-Tasche, vielleicht sogar einen Fotorucksack mit sich herumschleppen wollen und viel-leicht auch noch viel Geld ausgeben wollen, sollten Sie zur Königsklasse greifen – Sie sollten sich für eine DSLR-Kamera entscheiden.

Doch Vorsicht – Sie sollten dieses Gerät auch bedienen können. Und das ist nicht so einfach – sie müssen viel lernen und noch mehr Zeit und Geduld beim fotografieren aufbringen.

Bevor Sie sich für den Kauf einer Kamera der Königsklasse entscheiden, sollten Sie jedoch auch bedenken, dass in der Kamera nicht nur hochwertige Elektronik steckt, sondern, das hier auch Präzisionsmechanik verarbeitet wurde. Profi-Fotografen sagen, dass der Body – also das Gehäuse  – noch etwa 100.00 Klicks verschlissen ist.

Aus diesem Grunde wurden – für die breite Masse der ambitionierten Hobby-Fotografen die spiegellosen Kameras mit Wechseloptiken entwickelt – eine gute Alternative, die sich immer mehr durchsetzt.

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Doch aufgepasst – diese Kameras haben meist keinen Sucher. Das ist noch immer bei Sonnenlicht ein großes Problem.

Wo liegen nun die Unterschiede bei den einzelnen Systemen?

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Worauf kommt es nun wirklich an?  Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind der Sensor und das Objektiv. Weiter sollte der Prozessor, ISO-Wert und der Bildstabilisator Beachtung finden.

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Sie haben es gelesen: Je kleiner der Sensor – umso größer die Tiefenschärfe. Das bedeutet, dass Sie in der Regel ein Objekt mit unscharfen Hintergrund nicht ablichten können – das ist besonders bei der Fotografie von Blumen ein Problem.

Optimal ist natürlich ein Vollformatsensor – doch den finden Sie nur in Spiegelreflex-Kameras mit Preisen von € 2.000,00 aufwärts.

Der Prozessor entspricht dem Fotolabor – er setzt aus den einzelnen Pixeln das Bild zusammen – die Schnelligkeit und die Leistungsfähigkeit sin zwei wichtige Aspekte, die beim Kauf einer Kamera beachtet werden sollten.

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Schauen wir uns doch einmal den Prozess an, der in der Kamera abläuft an:Bild 019

Es ist, wie immer im Leben: der Gesamtprozess muss stimmen. Bisher haben wir nur gesehen, was im Body der Kamera abläuft. Um akzeptable Fotos zu erreichen, brauchen Sie das richtige Objektiv.

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Es liegt auf der Hand, dass ein Objektiv einer kleinen Taschen-Kamera, das teilweise nicht einmal aus Glas gefertigt wurde, niemals die Leistung eines Objektivs einer Spiegelreflex-Kamera erzielen kann. Ein guter Kompromiss ist daher eine Bridge-Kamera mit eine Zoom-Objektiv. Doch auch hier müssen Sie aufpassen: Ein zu großes Zoom, z.B. von 28 mm bis 500 mm bringt nicht die Leistung eines Objektivs von 35 mm bis 200 mm. Und das ist in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Das Wichtigste kommt zum Schluss: Die müssen die Kamera beherrschen – es bringt überhaupt nichts, mit einen DSLR-Kamera nur im Automatik-Modus zu fotografieren. Lernen Sie die Möglichkeiten, die Ihren Kamera Ihnen bietet und für die Sie viel Geld ausgegeben haben – und nutzen Sie die Möglichkeiten.

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Und noch etwas – Sie müssen nicht nur das richtige Objektiv haben, Sie müssen auch das richtige (Foto)-Objekt finden.

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Sie haben die Qual der Wahl – wählen Sie die richtige Kamera!

Wolfgang Kinder – April 2013

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