Potsdam und Berlin – Natur und Kultur pur

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Potsdam ist mit 170.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Potsdam grenzt südwestlich an Berlin – die Stadt umgibt ein Wachstumszentrum in dessen Ballungsraum rund 4,5 Millionen Menschen leben.

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Wir lieben Potsdam! Daher wohnen wir oft – in dieser schönen Stadt, wenn wir nach Berlin fahren, um Freunde und Verwandte zu besuchen. Und – sollten wir bei einem Berlinbesuch nicht in Potsdam wohnen, leisten wir uns einen Tagesausflug hierher.

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Potsdam ist einfach schön – macht mit uns einen Spaziergang durch die Altstadt, das Holländische Viertel, die Russische Kolonie, die Parks und die Schlösser.

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Im Holländischen Viertel gibt es Straßen-Cafés, Märkte und Antiquitäten-Geschäfte.

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Der italienische Glockenturm der St. Peter und Paul-Kirche überragt am östlichen Ende der Brandenburger Straße die Häuser der Altstadt.

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Wenige Schritte vom Holländischen Viertel begrenzt das Nauener Tor die Altstadt. Am westlichen Ende der Brandenburger Straße steht das Brandenburger Tor.

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Die russische Kolonie Alexandrowka liegt im Norden von Potsdam. Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ die Kolonie in den Jahren 1826/27 für die letzten 12 russischen Sänger eines – ehemals aus 62 Soldaten bestehenden – Chores anlegen.

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Verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen den Adelshäusern Hohenzollern und Romanow waren der Anlass die Kolonie als Denkmal nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. zu benennen. Als ein Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ist die Kolonie UNESCO Weltkulturerbe.

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Auf dem Kapellenberg steht die Alexander-Newskij-Gedächtniskirche. Die Kirche ist das älteste russisch-orthodoxe Kirchengebäude in Westeuropa, das nach dem Vorbild altrussischer Baukunst errichtet wurde

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Als Teil der Kolonie Alexandrowka steht die Kirche seit 1999 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

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Den Pfingstberg erreichen wir nach 500 Meter Fußweg.  Auf dem Gipfel des 76 Meter hohen Hügels thront das Schloß Belvedere.

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Sehenswert ist auch die Beamten-Siedlung. Eine Gemeinnützige Baugesellschaft errichtete die Gebäude um 1920, direkt hinter der Kolonie Alexandrowka. Nach der Wende wurde die Anlage aufwändig restauriert.

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Die Kultur-Denkmäler liegen dicht beieinander – trotzdem ist es sinnvoll von der Beamten-Siedlung zum nächsten Highlight das Auto zu nehmen.

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Schloss Cecilienhof – das Gebäude-Ensemble im englischen Landhausstil, entstand in den Jahren 1913–1917 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg. Es liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens unweit vom Jungfernsee. Dieser letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin errichtet.

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Schloß Cecilienhof ist als Ort der Potsdamer Konferenz (vom 17. Juli bis 2. August 1945) weltweit bekannt. Hier entschieden die Regierungschefs der alliierten Siegermächte Truman (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) über die Teilung Deutschlands und der Stadt Berlin. Während der Konferenz gab der amerikanische Präsident Truman telefonisch den Befehl zum Abwurf der Atombombe über Hiroshima.

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Wir spazieren durch den Garten vorbei an der Grotte zum Jungfernsee. Die Meierei im Neuen Garten,  ist  heute ein hübscher, direkt am Wasser gelegener Brauereigasthof.

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Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit Berlin. Bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden auf der Mitte der Brücke immer wieder Agenten zwischen Ost- und Westdeutschland ausgetauscht.

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Babelsberg – die Filmstadt an der Havel. Babelsberg selbst bietet nicht viel – doch ein Spaziergang durch den  Schloßpark lohnt.

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Potsdam ist schön – ein Highlight ist jedoch ein Besuch des Parks von Sanssouci – auf deutsch: ohne Sorge. Ein Spaziergang durch den Schloßpark lohnt zu jeder Jahreszeit. Besonders schön ist es hier – wenn das Wetter mitspielt – im Frühjahr.

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Das Schloß liegt im östlichen Teil des Parks von Sanssouci. Es ist das wohl bekannte Hohenzollern-Schloß. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.

Friedrich Wilhelm IV. lies das Schloss 1841/42 um die beiden Seitenflügel erweitern.

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Mehr Fotos findet ihr in meinen Blog Potsdam – Schloß Sanssouci vom April 2017.

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So schön, wie es in Potsdam und Umgebung ist – doch, wenn wir hier sind, müssen wir unbedingt auch nach Berlin fahren. Hier sind aktuelle Fotos vom Britzer Garten. Dieser Landschaftspark wurde 1985 für die Bundesgartenschau angelegt – der Besuch lohnt immer wieder.

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Fotos mit Olympus E 30 und Nikon D 750 – August 2017

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